Ich liebe dich und ich liebe auch meinen Freund

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Gelegentlich überrascht mich mein Handy mit einer SMS wie dieser: „Ich liebe dich und ich liebe auch meinen Freund. So, jetzt habe ich’s gesagt.“ SMS oder Mails in dieser Preisklasse kriege ich immer wieder. Das freut mich zwar einerseits, denn ich halte mich auch für einen sehr liebenswerten Menschen, andererseits macht es mich aber auch traurig, vor allem dann, wenn ich diese Liebe nicht erwidern kann. Ich möchte einfach nicht, daß jemand wegen und an mir leidet, jede/r hat auch ohne mich schon Probleme genug.

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Wozu sich übers Leben Sorgen machen?

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Wozu sich übers Leben Sorgen machen?
Keiner überlebt’s.

Truman Capote

Wohl wahr. Wahr ist allerdings auch, daß es mir absolut nicht egal ist, wie ich mein Leben lebe, bevor ich’s nicht überlebe. Also: 1. wie, 2. ich, 3. lebe, kurz: Wie ich lebe. Leicht zu merken. Denn es macht für mich einen gewaltigen Unterschied, ob ich in einer Kathedrale oder in einer Ruine lebe.

Jeder Tag ist ein Baustein
für die Ruine oder Kathedrale meines Lebens.

Rudi Lehnert

Leben lernen @ Eisbrecher-Bibliothek

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Hitze im Höschen – Horror im Hirn, Teil 1

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Im letzten Newsletter schrieb ich u.a.:

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Definitiv nein.

Der Tod eines Menschen ist so endgültig wie der eines Hundes.

Eduard Rhein

Gibt es ein Leben nach Blog.de? Definitiv ja:

Was H. zu der Mail bewog:

Hallo Rudi,

hab gerade etwas im aktuellen Newsletter gelesen. Dank auch wieder mal für deine Ausdauer und nimmermüde Kraft der geistigen Ergüsse.

Nur eines trifft mich immer wieder schmerzhaft! Die Bemerkung bzw. das Zitat: es gäbe kein Leben nach dem Tod!

Wie kann man nur allen Ernstes solch eine absolute Meinung vertreten??? Selbst wenn ein Leben nach dem Tod Glaubenssache eines jeden einzelnen Menschen ist, irritiert mich gerade von DIR, einem solch feinsinnigen Menschen, derartige Einstellung (oder ist es von dir nur Provokation?).

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Emmas Glück

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Jördis Triebel und Jürgen Vogel in „Emmas Glück“

Letzte Woche habe ich mir in der Schauburg „Emmas Glück“ angesehen – ein Volltreffer! Nach Brokeback Mountain ist dies der zweitbeste Film, den ich in diesem Jahr gesehen habe. Und das will etwas heißen, denn ich bin ein wahrer Filmfreak und sehe mir während eines Jahres unzählige Filme an. Ohne Kultur (Literatur, Film, Musik, Fotografie) würde ich wie ein Fisch an Land jämmerlich nach Luft japsen.

Worum geht’s also? Um Liebe und Tod. Aber wie diese zwei großen Lebensthemen in Bilder und Dialoge umgesetzt werden, ist ganz einzigartig und unbedingt sehenswert. Vor allem auch das verblüffende und schockierende Ende ist absolut gelungen. An diesem Film stimmt einfach alles!

  • Emmas Glück im Pandora-Filmverleih
  • Kino.de – „Emmas Glück“ eröffnet Festival des deutschen Films in Paris

Filmkritiken

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