Frankfurter Buchmesse 2006

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Heute wird die Frankfurter Buchmesse 2006 offiziell eröffnet. Anlaß für mich, hier an den enormen (Entwicklungs-) Wert des Buches zu erinnern. Ohne Bücher und Frauen wäre ich nicht das, was ich heute bin. Bücher und Frauen gehören zu jenen Kräften, die mein Leben am stärksten und nachhaltigsten beeinflußt und geformt haben.

Je mehr ich las, um so enger wurden meine Beziehungen zur Welt, um so leuchtender und bedeutsamer wurde für mich das Leben. Jedes Buch war wie eine kleine Sprosse, über die ich vom Tier zum Menschen aufstieg.

Liebt das Buch, es erleichtert euch das Leben: es hilft als guter Freund, euch in dem bunten und stürmischen Wirrsal der Gedanken, Gefühle Geschehnisse zurechtzufinden; es lehrt euch, den Menschen und euch selbst zu achten; es beschwingt Geist und Herz durch Liebe zur Welt und zum Menschen.

Maxim Gorki

Doch während die Buchmesse am Montag, den 8.10., ihre Tore wieder schließt, sind und bleiben die Tore der Eisbrecher-Bibliothek für Sie Tag und Nacht weit geöffnet.

Manches Buch wirkt wie ein Schlüssel
zu fremden Sälen des eigenen Schlosses.

Franz Kafka

der schlüssel @ eisbrecher-bibliothek

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Emmas Glück

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Jördis Triebel und Jürgen Vogel in „Emmas Glück“

Letzte Woche habe ich mir in der Schauburg „Emmas Glück“ angesehen – ein Volltreffer! Nach Brokeback Mountain ist dies der zweitbeste Film, den ich in diesem Jahr gesehen habe. Und das will etwas heißen, denn ich bin ein wahrer Filmfreak und sehe mir während eines Jahres unzählige Filme an. Ohne Kultur (Literatur, Film, Musik, Fotografie) würde ich wie ein Fisch an Land jämmerlich nach Luft japsen.

Worum geht’s also? Um Liebe und Tod. Aber wie diese zwei großen Lebensthemen in Bilder und Dialoge umgesetzt werden, ist ganz einzigartig und unbedingt sehenswert. Vor allem auch das verblüffende und schockierende Ende ist absolut gelungen. An diesem Film stimmt einfach alles!

  • Emmas Glück im Pandora-Filmverleih
  • Kino.de – „Emmas Glück“ eröffnet Festival des deutschen Films in Paris

Filmkritiken

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Wir schulden den Menschen den Menschen

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Wir schulden den Menschen höheren Beistand als Arbeit, Nahrung und Geld. Wir schulden den Menschen den Menschen. Wenn der Mensch heute weithin krank ist, behindert und verzagt, vereinsamt, ablehnend, so deshalb, weil ihm so viel von seiner Natur widerrechtlich vorenthalten ist. Du solltest ihn in seinem selbstgeschaffenen Gefängnis aufsuchen, die bösen Geister austreiben – nicht mit zaghaftem Bedauern, sondern mit männlichem Zuspruch. Gehe zu ihm reinen Herzens, voll Mut und mit dem Glauben an ihn!

Ralph Waldo Emerson

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Brokeback Mountain – Kino der Superlative

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Brokeback Mountain ist der mit Abstand beste Film, den ich in diesem Jahr (oder gar in meinem letzten Lebensjahr?) gesehen habe! Und ich gehe oft ins Kino und habe in meinem langen kurzen Leben wohl Tausende exzellenter, guter, mäßiger und miserabler Filme gesehen – ich weiß also verdammt genau, wovon ich spreche. Einer der (wenigen?) Vorteile des Alters und des Alterns…

„Brokeback Mountain — Kino der Superlative“ weiterlesen

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