4. Welttag gegen weibliche Genitalverstümmelung

BlckGirl_113x200.jpg

Alle zehn Sekunden wird irgendwo auf der Welt ein Mädchen oder eine Frau dem grausamen Ritual der Klitorisbeschneidung unterworfen. Immer häufiger auch in europäischen Staaten, die einen hohen Anteil an Einwanderern aus Ländern aufweisen, in denen dieses Ritual praktiziert wird. ARTE nimmt den heutigen 4. Welttag gegen weibliche Genitalverstümmelung zum Anlass, um über einen Missstand aufzuklären, der alle betrifft. Denn auch in der EU ist die Gesetzgebung nicht eindeutig.

„4. Welttag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ weiterlesen

Tiefe Trauer

Friedhof_400x369.jpg

Leichte Sorgen reden, große schweigen.
Seneca

Der letzte Eintrag hier liegt vier Wochen zurück. Wieder einmal haben mich Trauer, Schmerz und Verzweiflung verstummen lassen. Die tiefe Trauer um meine fünf geliebten Toten zwingt mich immer wieder in die Knie. Nach wie vor befinde ich mich im Niemandsland zwischen Leben und Tod. Ich lebe nicht (mehr wie früher), aber gestorben bin ich auch (noch) nicht. Eine Art Zwischenexistenz in einer Art Schattenreich. Seit Monaten irre ich nun schon orientierungslos im Nebel umher und versuche verzweifelt meinen Weg zurück ins Leben zu finden. Kein Tag ohne Kummer, kein Tag ohne Tränen, kein Tag ohne irrsinnige Schmerzen. Wie leidensfähig ist ein Mensch, wieviel Schmerzen hält ein Mensch aus, bis er daran zerbricht?

http://bluesdiary.com/wp/audio/Tom_Hobbs_-_Rain_Of_Tears.mp3

Tom Hobbs – Rain Of Tears

Rückblick & Ausblick

HerzRose_314x312.jpg

Bitte mehr Blumen während des Lebens,
denn auf den Gräbern sind sie vergebens.
Deutsch

Silvester habe ich ganz unspektakulär verbracht: allein. Mir ist schon lange nicht mehr nach Feiern zumute, hat doch der Tod in nur einem einzigen Jahr gleich fünf liebe Menschen aus meinem Leben in den Abgrund der Gräber gerissen und in mein Herz viele tiefe, unheilbare Wunden geschlagen, die jämmerlich bluten. Seither lebe ich Im Niemandsland zwischen Leben und Tod und versuche Im Nebel einigermaßen die Orientierung zu behalten, um nicht auch taumelnd und torkelnd in den Abgrund des Todes zu stürzen. Aufrecht gehen kann ich schon lange nicht mehr, aber auch auf den Knien rutschend und auf dem Bauch robbend kommt man schließlich voran…

„Rückblick & Ausblick“ weiterlesen

Die letzte Zigarette

Smoke-and-Fly_282x485.jpg

Die letzte Zigarette

Den idiotischen und lebensgefährlichen Eiertanz der Regierung mit dem Rauchen und den Rauchern tanze ich hier logischerweise nicht mit. Ein Tanz auf dem Vulkan? Darf ich bitten zum Tanz auf dem Pulverfaß des Todes? NEIN DANKE ! Dummheiten und Gewohnheiten sind wie Eisberge. Wenn überhaupt, kommt man ihnen nur mit Eisbrechern bei. Hier also mein Raucher- bzw. Universal-Eisbrecher (nicht nur) zum Jahreswechsel:

Die letzte Zigarette

Die Trinker mögen lesen: Der letzte Schluck
Die Schlucker: Die letzte Pille
Die Fixer: Der letzte Schuß
Die Sniffer: Die letzte Line
Die Fresser: Die letzte Mahlzeit
Die Gottesfürchtigen: Das letzte Gebet
Die Leichtsinnigen: Der letzte Fehler
Die Dummen: Der letzte Schwachsinn
Die Idioten: Der letzte Hirnriß
Die Raser: Der letzte Kick
Die Schläger: Der letzte Schlag
Die Pädophilen: Der letzte Fick
Die Soldaten: Der letzte Schuß
Die Killer: Der letzte Mord

… usw. usf., ist doch die menschliche Dummheit einfach unermeßlich …

Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Die letzte Dummheit

Die Dummheit ist ein Elementarereignis, mit dem es kein Erdbeben aufnimmt. Ihre inneren Gewalten müssen sich einmal in einer Katastrophe entladen, die das Antlitz dieses Weltkörpers entstellen wird.
Karl Kraus

[ratings]

Im Nebel

JamesDean-Boulevard_370x518.jpg

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

„Im Nebel“ weiterlesen

Im Niemandsland zwischen Leben und Tod

Blut-Traenen.jpg

Wir ordnen’s, es zerfällt.
Wir ordnen’s wieder – und zerfallen selbst.

Rainer Maria Rilke

Den letzten Beitrag hier schrieb ich am 11. Oktober, also vor langen acht Wochen. Das hat seine schlechten Gründe: Tod, Tod, Tod, Tod und noch einmal Tod. Tod meiner Tante (sprich zweiter Mutter), Tod meines Vaters, Tod meiner Mutter, Tod meines Rechtsanwalts und Freundes Reiner, Tod meines Vetters Willi. Damit habe ich fünf Tote in nur einem einzigen Jahr begraben. Rein statistisch gesehen, möchte man meinen, ist das unmöglich. Aber wie Toyota weiß und wie uns das Leben lehrt: Nichts ist unmöglich.

„Im Niemandsland zwischen Leben und Tod“ weiterlesen

Willi, 57, Herzinfarkt

Tod_Serre_240x298.jpg

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

Gestern starb nun auch noch mein Vetter Willi mit nur 57 Jahren. Herzinfarkt am Arbeitsplatz. Die Liste meiner Verluste wird länger und länger, der Tod zieht seine Kreise enger und enger… Wann werde ich dran sein?

„Willi, 57, Herzinfarkt“ weiterlesen

Ich möchte gerne aus meiner Haut

Schlangenfrau-02_400x304.jpg

Eine Bloggerin namens „Traenenblut“ schrieb kürzlich::

Ich möchte gerne aus meiner Haut, kann aber nicht.

Im Klartext geht es wieder mal darum, daß Traenenblut (nomen est omen) zu den Millionen Frauen gehört, die in ihrer Beziehung mehr als unglücklich sind. Die Liebe (so sie überhaupt je da war), ist längst in Haß umgekippt, und inzwischen stört sie nicht nur sein Schnarchen, sondern der Typ an sich muß weg – nicht unbedingt vom Antlitz der Erde, aber doch zumindest aus ihrem Leben.

„Ich möchte gerne aus meiner Haut“ weiterlesen