Freundschaft:
ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen,bei schlechtem aber nur einen zu tragen.
Ambrose Bierce
! Bitte mehr Biss !
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Wie unendlich wahr ist es, daß es keinen qualvolleren Zustand gibt als den, in sich selbst eine Heimat zu vermissen, in die man ruhig zurückkehren kann, wenn man durch das Schicksal von außen in sich zurückgedrängt wird.
Wilhelm Humboldt
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Was ist ein kaltes, flatterndes, eine halbe Minute redendes Blatt, das nie meine augenblicklichen Gefühle beantwortet, gegen das lebendig glühende, ewig erwiedernde Beisammensein, wo jeder Blick seine Antwort und jede Freude und Gabe ihre Wiederholung und jeder liebende Wunsch seinen Ausdruck findet! Nur Kalte haben Briefe erfunden.
Jean Paul
P.S.: Digitale Aktualisierung: Nur Gefrierschränke haben e-Mails erfunden.
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Posted in Einsamkeit, Wort zum Thema on Jul 3rd, 2007
Wie brauche ich das Alleinseinund wie verunreinigt mich jedes Gespräch!
Franz Kafka
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Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Wald. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der [...]
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Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!Einsam ist jeder Busch und Stein,Kein Baum sieht den andern,Jeder ist allein.
Voll Freunden war mir die Welt,Als noch mein Leben licht war;Nun, da der Nebel fällt,Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,Der nicht das Dunkel kennt,Das unentrinnbar und leiseVon allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!Leben ist Einsamsein.Kein Mensch kennt [...]
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Wir ordnen’s, es zerfällt.Wir ordnen’s wieder - und zerfallen selbst.
Rainer Maria Rilke
Den letzten Beitrag hier schrieb ich am 11. Oktober, also vor langen acht Wochen. Das hat seine schlechten Gründe: Tod, Tod, Tod, Tod und noch einmal Tod. Tod meiner Tante (sprich zweiter Mutter), Tod meines Vaters, Tod meiner Mutter, Tod meines Rechtsanwalts und Freundes [...]
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Wir schulden den Menschen höheren Beistand als Arbeit, Nahrung und Geld. Wir schulden den Menschen den Menschen. Wenn der Mensch heute weithin krank ist, behindert und verzagt, vereinsamt, ablehnend, so deshalb, weil ihm so viel von seiner Natur widerrechtlich vorenthalten ist. Du solltest ihn in seinem selbstgeschaffenen Gefängnis aufsuchen, die bösen Geister austreiben - nicht [...]
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