Das zerstörte Leben des Wes Trench – Thriller von Tom Cooper

„Ausgelassen, zornig, einfallsreich und unfassbar komisch. Cooper hat einen unglaublich guten Roman geschrieben.“ – Stephen King

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Der Autor

Der Autor Tom Cooper hat in zahlreichen literarischen Magazinen Amerikas, unter anderem im „New Yorker“, Erzählungen veröffentlicht und wurde für den  Pushcart Prize nominiert. Der Schriftsteller lebt in New Orleans, „Das zerstörte Leben des Wes Trench“ ist sein erster Roman. Bestsellerautor Stephen King urteilte über dieses Debüt, das jetzt auf Deutsch erschienen ist: „Ausgelassen, zornig, einfallsreich und unfassbar komisch. Cooper hat einen unglaublich guten Roman geschrieben.“ – SWP

Das Buch

Die Bewohner der kleinen Bayou-Stadt Jeanette ringen noch immer mit dem Überleben. Erst Hurrikan Katrina, dann das Unglück der Bohrplattform Deepwater Horizon. Und jeder Bewohner kämpft auf seine Art. Der Fischer Lindqvist jagt einem Kindertraum hinterher, einem Goldschatz. Die Brüder Toup nehmen eine Abkürzung zum Reichtum und bauen das beste Marihuana des Südens an, während Brady Grimes alle und jeden im Namen der Ölgesellschaft über den Tisch zieht. Und mittendrin Wes Trench, der seine Mutter an den Sturm und seinen Vater an die unermessliche Trauer verloren hat. Ein großer Roman, der packend und mit viel Liebe zu seinen störrischen, gebeutelten Figuren von Verlust erzählt und davon, was es heißt, allen Widrigkeiten zum Trotz weiterzumachen. – Verlagsinfo

Die Leser

Sprachlich beeindruckt Coopers Darstellung dieser geheimnisvollen Gegend. Da ist der mit Öl beschmierte Pelikan, der wie ein gequältes Kind schreit. Die Zypressenstümpfe, die wie eine Bande Kobolde höhnisch grinsen. Libellen, die wie Edelsteine glitzern. Oder die Ölplattformen, die man für Raumschiffe halten könnte. Cooper ist es gelungen, diese Landschaft in Louisiana mit fabelhaften Vergleichen lebendig werden zu lassen. Um das derbe Milieu der Shrimpfischer zu beschreiben, wählt er eine coole, harte Sprache. Man könnte Bingo mit den Schimpfwörtern spielen, die in diesem Buch vorkommen. Das Buch heißt „Das zerstörte Leben des Wes Trench“, doch eigentlich könnte man den Namen jeder Figur in den Titel setzen. Coopers Personal ist genauso kaputt wie die Landschaft, in der es lebt. – ZEIT

Tom Cooper ist Hochschullehrer in Thibodeaux, als sich die Katastrophe auf der Ölplattform Deepwater Horizon abspielt. Er hat mit eigenen Augen und Ohren aufgenommen, wie sich das Leben der Menschen an der Golfküste – nur fünf Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm Katrina – nochmals dramatisch verschlechtert hat. Das ist in seiner überaus spannenden und lesenswerten Geschichte auch zu spüren. Er fängt das Lebensgefühl und die Verzweiflung der Menschen nahezu perfekt ein – düstere Stimmung, merkwürdige Protagonisten, authentische und witzige Dialoge.

Der Roman lebt vor allem von den skurrilen Figuren, aber auch von den zahlreichen kriminellen Machenschaften, die in dem Buch geschildert werden. Drogen-Anbau und -Handel, Mord, Betrug im großen Stil, Einbruch und Diebstahl – es ist schon eine breite Palette, die hier von Cooper aufgefahren wird. Man fragt sich als Leser, was schlimmer ist. Sind es die kleinen Diebstählen, oder der groß angelegte Betrug durch den Öl-Multi? Und man ist geneigt, den kleinen Ganoven vieles zu verzeihen – bei Mord hört der Spaß dann allerdings auf.

Diesen bemerkenswerten Roman sollte man ganz in Ruhe genießen, wie guten Wein oder Whisky. Im Gegensatz zu den Getränken besteht hier jedoch keinesfalls die Gefahr einer Überdosis – Suchtpotenzial ist dagegen vorhanden. – Krimi-Couch

Durch den schwarzen Humor schimmert immer die erdrückende Ausweglosigkeit des Lebens zwischen verseuchten Sümpfen, vollgemüllten Vorgärten und kindlichen Träumen vom schnellen Reichtum erwachsener Männer in der Südstaatenprovinz. Die Grundhaltung der Erzählung bleibt dabei aber den Katastrophen und ihren Opfern gegenüber so indifferent wie die erhabene Schönheit des Sumpfes, die in großem Detailreichtum geschildert wird, gegenüber den Menschen, die sich durch ihn hindurchkämpfen müssen. Die für das Genre der southern gothic typische Melancholie dieses eigentlich unmöglichen gewordenen Lebens fügt sich nahtlos in die traurige Tropenlandschaft ein. – SZ

Tom Coopers schnörkelloser Stil treibt die erbarmungslosen Geschichten voran, Anleihen beim Hardboiled-Krimi inklusive: Leichen, Schläge und Alkoholexzesse gibt es genug. Und auch wenn wenigstens für Wes doch alles glimpflich abläuft, darf man am Ende dieser Freak-Revue doch Nietzsche zitieren: „Es ist mit den Menschen wie mit dem Baume. Je mehr er hinauf in die Höhe und Helle will, desto stärker streben seine Wurzeln erdwärts, abwärts, ins Dunkle, Tiefe – ins Böse.“ – WELT

Tom Cooper

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Je mehr ich las, um so enger wurden meine Beziehungen zur Welt, um so leuchtender und bedeutsamer wurde für mich das Leben. Jedes Buch war wie eine kleine Sprosse, über die ich vom Tier zum Menschen aufstieg. – Maxim Gorki

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love