Serie : Seven Seconds @ Netflix


Seven Seconds @ Netflix

Clare-Hope Ashitey spielt die alkoholkranke Staatsanwältin K. J. Harper irre gut. – ZEIT

Sieben Sekunden Unachtsamkeit am Steuer genügen, um das Leben Dutzender Menschen durcheinanderzuwirbeln. Ein weißer Polizist widmet seine Aufmerksamkeit dem Smartphone statt der Straße und überfährt prompt einen schwarzen Jungen. Was sich daraus ergibt, ist ein spannender Thriller und ein erschütterndes Rassen-Drama. Absolut sehenswert!

Eigentlich ist Pete Jablonski (Beau Knapp) ein ehrenhafter Beamter. Nicht einmal eine kostenlose Tasse Kaffee will er im Dienst annehmen – aus ethischen Gründen. So hat er es an der Polizeiakademie gelernt. Es sind nur sieben Sekunden, in denen er nicht auf die Straße achtet, dann hat er ein Fahrrad unter seinem Wagen. Er ruft seine Kollegen sofort, das Opfer selbst anzuschauen traut er sich nicht. „Für diese Scheiße werden sie dich kreuzigen“, sagt sein Kollege Mike DiAngelo (David Lyons), nachdem er den übel zugerichteten schwarzen Jungen am Straßenrand gesehen hat. „Dafür werden wir alle bezahlen müssen“. DiAngelos Rat folgend, flieht Jablonski vom Unfallort.

Seven Seconds liefert, zumindest in den ersten Folgen, keine einfache Antworten. Es wäre leicht gewesen, den Zuschauern an dieser Stelle mit der Moralkeule zu kommen. Seven Seconds tut es nicht. Stattdessen baut die Serie mit einer Einfühlsamkeit, die häufig eher ans britische als ans amerikanische Fernsehen erinnert, komplexe, vielschichtige Figuren auf, die mit diesen Fragen genauso kämpfen, wie die Zuschauer.

Solche und viele weitere Fragen sind es, die Seven Seconds Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen. Anstatt politische Fragen plakativ abzuhandeln, bietet die Serie immer wieder komplexe, vielfältige Perspektiven. Sie macht es weder den Zuschauern noch sich selbst leicht – eindeutige Antworten gibt es nicht. Wie in der echten Welt ist die Wahrheit selten schwarz oder weiß. – SZ

Die Netflix-Serie „Seven Seconds“ fiktionalisiert polizeiliche Gewalt gegen Afroamerikaner. Und vermeidet das Schlimmste, was Fiction in der aufgeheizten Stimmung tun könnte: dem Schwarzweißdenken der Realität die letzten Grautöne wegzuinszenieren. „Seven Seconds“ erweckt nicht den Anschein, dies zu tun. – Tagesspiegel

Clare-Hope Ashitey spielt die alkoholkranke Staatsanwältin K. J. Harper irre gut als unendlich müde und kaputte, aber doch anständige Frau in einem heruntergekommenen System der Verbrechensbekämpfung. Die Showrunnerin Veena Sud versucht im Laufe der ersten Staffel von Seven Seconds ein paar Genrewandlungen: Was als fast klassischer Krimi beginnt, wird schließlich zum Gerichtsdrama und soll wohl vor allem ein Sittenpanorama sein. Das ist ein bisschen viel. Doch wegen Clare-Hope Ashitey schaut man weiter zu. – ZEIT

Seven Seconds

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love