Serie : Suburra @ Netflix

Suburra @ Netflix

Die italienische Netflix-Serie „Suburra“ ist das römische Pendant zu „Gomorrha“. Sie hebt das Mafia-Genre auf ein neues Level von Zynismus und Nihilismus. Sie zeigt die vielleicht stillosesten Gangster der Fernsehgeschichte. Was sie antreibt, sind allein Geld, Macht und Sex. – ZEIT

Den Mafia-Thriller „Suburra“ von Giancarlo De Cataldo & Carlo Bonini habe ich schon vor Jahren gelesen. Jetzt habe ich mir auch die Serie bei Netflix angesehen: 10 Folgen à 50 Minuten = 8 Stunden spannende  Unterhaltung. Wohl bekomm’s!

Das größte Bauvorhaben, das Rom je gesehen hat, stinkt nach Korruption, Betrug und kaltblütigem Mord! Rom zwischen Ostia und Cinecittà – Ein brutaler Bandenkrieg erschüttert die Straßen. Kommissar Malatesta erahnt den wahren Grund hinter der Fehde: ein riesiges Bauvorhaben, das die Peripherie Roms bis zur Küste von Ostia mit Casinos, Hotels, Clubs zubetonieren soll. Nicht nur korrupte Behörden, Mafia und Zigeunerclans ziehen am selben schmutzigen Strang, sondern auch Würdenträger aus Kirche und Politik. Allen voran Samurai, der letzte Überlebende der Magliana-Bande und eiskalter Neo-Faschist. Und alle eint ein einziges Ziel: Geld. – Folio Verlag

Jetzt hat auch Netflix eine Mafiaserie: In „Suburra“ wollen drei Milchbubis zu Bossen aufsteigen. Über die nötige Brutalität verfügen sie. Italien zeigt sich im Fernsehen einmal mehr von seiner düstersten Seite. Die Botschaft mit Blick auf die titelgebende Vorstadt des antiken Rom, in der heute die Reichen leben, ist hoffnungslos: „Dieser Ort hat sich seit zweitausend Jahren nicht verändert“, sagt Samurai. „Patrizier und Plebejer, Politiker und Kriminelle, Huren und Priester.“ Und alle sind käuflich. Für ihn kann es immer so weitergehen im ewigen Rom. Für diese Serie auch. – FAZ

Immobilien gegen Drogen, Gebete für die Macht: In „Suburra“ machen Roms Mafia, Kirche und Politik gemeinsame Sache. Eine süffige, blutige und wahrlich koksvernebelte Serien-Party. – Spiegel

Die italienische Netflix-Serie „Suburra“ ist das römische Pendant zu „Gomorrha“. Sie hebt das Mafia-Genre auf ein neues Level von Zynismus und Nihilismus. Spätestens seit Roberto Savianos Gomorrha sind die Zeiten des eleganten Mafioso vorbei. Sein Enthüllungsbuch sowie dessen gleichnamige Kino- und Serienadaptionen zeichnen die neapolitanische Camorra als Ansammlung von aus dem Leim gegangenen Mittvierzigern und vorlauten Emporkömmlingen. Die neue Netflix-Serie Suburra treibt diese Entwicklung auf die Spitze: Sie zeigt die vielleicht stillosesten Gangster der Fernsehgeschichte. Was sie antreibt, sind allein Geld, Macht und Sex. – ZEIT

Mit „Suburra“ ist auf Netflix jetzt aber eine zehnteilige neue Mafia-Serie gestartet, die wirklich das Zeug dazu hat, es mit sämtlichen Weltklasseserien aus Übersee aufzunehmen. Das Suchtpotenzial ist enorm – die Serie fesselt von Anfang an mit ihrem Tempo und großartigen Schauwerten: „Suburra“ steckt voller Sex, Gewalt und römischem Weltstadtflair. – Nordbuzz

„Suburra. Schwarzes Herz von Rom“ klingt düster, ist düster und liest sich unbehaglich leicht. De Cataldo, im bürgerlichen Beruf Richter, ist einer der besten Köpfe der italienischen Kriminalliteratur, berühmt geworden durch das großartige Buch Romanzo Criminale. Bonini ist der Chronist der Suburra und der einschlägigen Gegenden von Rom, um die es im Roman geht.

Das „Schwarze Herz von Rom“ mit seiner sozialpatriotischen Rhetorik und seinem scheindemokratischen Pathos ist nicht nur Metapher. Die Szenerie ist das Spielfeld für einen knallharten Gangster- und Polizeiroman, der zugleich ein brillanter politischer Kriminalroman ist, der mit seiner Action, seinen Figuren und Figurenkonstellationen, mit seinen Plots und Subplots das reale Spiel der Kräfte sichtbar macht. Nackt und blutig, auf den Punkt gebracht, atemberaubend dynamisch und unterhaltend auch. – Freitag

Suburra

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love

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