Frage zur Lage : Woran glaubst Du?

Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion. – Robert M. Pirsig

Die ARD-Themenwoche Woran glaubst Du? geht heute zu Ende. Eingeläutet wurde sie mit der Doku-Serie : Was glaubt Deutschland? Ich jedenfalls glaube an keine einzige Religion, schließlich bin ich nicht geisteskrank. Nicht nur der Islam ist des Teufels, auch das Christentum und selbst der Buddhismus (siehe unten) machen aus Menschen Bestien. Religion ist somit definitiv nichts für mich. Und für Sie?

Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben – oder weil man es euch seit eurer Kindheit hat glauben lassen. – Buddha

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Zucchero & Solomon Burke – A Devil In Me

Eigentlich ist die Sache ganz einfach: So etwas wie Gott existiert nicht. So etwas wie Gott gibt es nur als Gedachtes, als Eingebildetes in den Köpfen von Menschen. Unzählige drücken sich vor dieser Einsicht. Sie ist ihnen zu unbequem, zu schmerzlich, sie verlangt den Mut zur kritischen Prüfung überkommener, lieb gewordener Vorstellungen. Lieber richten sie sich ein in einem vagen Gebilde aus Wunschdenken, Ängsten und Mitläufertum, wie würdelos das auch sein mag. Lieber leisten sie sich auf dem Felde der Religion Verhaltensweisen, die sie sich und anderen sonst schwerlich durchgehen ließen: das Ignorieren und Verdrängen von Widersprüchen, das reflexhafte Wegwischen von Einwänden, den Verzicht auf eigenständiges Nachdenken. – Peter Henkel

Die Lehre, daß nur ein Glaube der alleinseligmachende sei, hat die Länder mit mehr Menschenblut gefärbt und zu entsetzlicheren Verbrechen gleichsam bevollmächtigt, als alle übrigen Irrlehren des gesamten Heidentums. – Heinrich Zschokke

Angst und Furcht sind in Glaubensdingen schlechte Ratgeber. Sie verleiten dazu, sich zu ducken vor dem vermeintlichen Herrn des Himmels und der Erde. Der, um es paradox zu formulieren, gut daran tut, nicht zu existieren. Denn, allen Klimmzügen der Theologen zum Trotz: Sonst wäre es der Allmächtige, der in jeder Sekunde unzähligen Menschen und Tieren unsägliches Leid geschehen lässt. Er wäre es, der die Folterer nicht hindert und nicht die Kriegsherren und der nichts unternimmt gegen Dürre und Wirbelsturm. Er wäre es, der Milliarden seiner Geschöpfe in Kriegen durch ein Meer von Blut und Tränen waten lässt.

Während dieses Buch geschrieben wird, sind zwölf Millionen Menschen am Horn von Afrika vom Tode bedroht infolge eines Mangels an Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten. Zehntausende sind bereits gestorben. Eine Tragödie, die sich seit Langem abgezeichnet hatte und der vorzubeugen die reiche westliche Staatenwelt, basierend auf christlich geprägten Werten, angeführt von bekennenden Christen wie Barack Obama, Angela Merkel und David Cameron, sich nicht aufraffen konnte. Die abgründigen Ambivalenzen einer Religion, auf deren Fahnen das Wort von der Nächstenliebe weht, zeigen sich auch hier. – Peter Henkel

Es befremdet, wenn Papst Benedikt XVI. in der Christmette die Leugnung Gottes als Hauptgefahr für den Frieden nennt. Nicht die Atheisten sind die, vor denen wir uns fürchten müssen. Karl Marx hatte unrecht. Das Bewusstsein bestimmt das Sein. Und wenn die Erde ein Ort des Unfriedens ist, so hat das auch mit dem Bewusstsein ihrer Bewohner zu tun. Nicht wegen materieller Güter schlachten sich die Menschen überall auf der Welt ab, wie es naive Materialisten glauben, sondern wegen ideeller Werte.

84 Prozent der Menschen bekennen sich zu einer Religion. Islamisten wüten weltweit, töten Christen und Muslime, bedrohen Israel und streben nach der Bombe. In Birma wiederum sind Muslime Opfer buddhistischer Mordbanden. In Moskau und ganz Osteuropa predigen radikale Christen Intoleranz. In Norwegen schritt ein selbst ernannter Tempelritter zur Tat gegen die gottlose multikulturelle Gesellschaft. Die Aufzählung ist unvollständig, der Befund eindeutig.

Dieser Wahn, und nicht die gutmütige Gottlosigkeit unseres aufgeklärten Alltags, ist die größte Gefahr für den Frieden – auch für den Seelenfrieden.WELT

Wenn Not und Einsamkeit wachsen, wird die Versuchung, einen Gott anzunehmen, ungeheuer groß – und eben da gewinne ich die sicherste Gewähr, daß Gott nur eine Illusion ist. – Ludwig Hohl

Religion ist eine Geisteskrankheit – behauptet der Biologe Richard Dawkins in seinem neuen Bestseller. Seine Mission besteht darin, den Menschen Gott auszutreiben.

„Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“

Im „egoistischen Gen“ prägte Dawkins auch den Begriff des „Mems“: Es gibt nicht nur Gene, sondern auch „Meme“ (von „memory“, Gedächtnis). Meme sind Ideen, Gedanken, die von Kopf zu Kopf springen, sich in unsere Gehirne nisten und dort um einen Platz kämpfen. Aus dieser Perspektive hegen nicht wir die Gedanken, sondern umgekehrt: Die Gedanken erobern uns. Manche Meme sind bei diesem neuronalen Eroberungsfeldzug besonders erfolgreich: Der Gedanke etwa, dass es nach unserem Leben noch ein zweites Leben gibt.

„Der Gotteswahn“. Weltweit haben sich bereits über eine Million Exemplare verkauft. Schon der Titel will provozieren: Im Grunde, suggeriert Dr. Dawkins, leidet ein Mensch, der an Gott glaubt, unter einer Art Psychose, von der er dringend geheilt werden sollte. Der oder die Ärmste hat sich mit ein paar besonders gefährlichen Memen infiziert. – Tagesspiegel

Ob die bösen Menschen kirchlich werden oder ob die Menschen durch die Kirche böse werden, weiß ich nicht, aber sicher ist, daß die meisten bösen Menschen, die man im zivilen Leben antrifft, just auch die kirchlichen sind. Sie haben all ihre Güte dem Heiland gegeben. Sie selber haben keine mehr. – Ludwig Hohl

Religion: Die Illusion,
du könntest deinen Tod überleben.
Rudi Lehnert

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Bruce Springsteen – Devils & Dust

Leistet endlich Widerstand, tretet aus allen Kirchen & Religionen aus und macht diese religiösen Schlachthäuser für immer und ewig dicht: beendet Kreuzzüge & Hexenverbrennungen, Konzentrationslager & Gaskammern, beendet den Heiligen Krieg & den Islamischen Staat. Vernichtet endlich Christus, Hitler & Allah in euren verseuchten Hirnen & Herzen. Amen.

Sobald einer von Gott redet,
weiß ich nicht, wovon er redet.
Arthur Schopenhauer

Für Sigmund Freud war Religion schlicht eine Geisteskrankheit. Bis zu seinem Freitod hoffte er, daß die Menschheit sie besiegen würde. Ihr hartnäckiges Überleben hätte ihn verwundert und betrübt.

Sigmund Freud war das Produkt dieses gottlosen Jahrhunderts: ein ganz und gar assimilierter Wiener Jude, nach eigenem Bekunden „der väterlichen Religion – wie jeder anderen – völlig entfremdet“. Für ihn war die Religion schlicht eine Geisteskrankheit. In seiner Schrift „Zwangshandlungen und Religionsübungen“ (1907) vergleicht der 51-jährige Arzt das „neurotische Zeremoniell“ mit dem religiösen Ritual und kommt zum Ergebnis, daß „die Neurose als eine individuelle Religiosität, die Religion als eine universelle Zwangsneurose zu bezeichnen“ sei.WELT

Der Religionswahn

Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten,
wenn man fest daran glaubt.
Japanisch

Die Geisteskrankheit Religion

Religion ist eine Beleidigung für die menschliche Würde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und schlechte Menschen Schlechtes. Aber damit gute Menschen Schlechtes tun, dafür braucht es Religion. – Steven Weinberg

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Selbst über sich entscheiden, selber Ordnung in sich schaffen, selber die Verantwortung für sich übernehmen und an sich arbeiten, ohne Gott, das halte ich für menschenwürdig. – Gottfried Benn

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Robert Long – Jesus führt

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.
Bertrand Russell

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble,
the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love