Serie : Hindafing @ Bayern 3

Spiegel : Serien-Meisterwerk „Hindafing“

Serie : Hindafing @ Bayern 3

Serien-Meisterwerk „Hindafing“ titelt also der Spiegel. Dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen. 6 Folgen à 45 Minuten = beste Unterhaltung mit jeder Menge Humor. Lachen Sie mit!

Hindafings Bürgermeister Alfons Zischl ist hoch verschuldet. Da kommt das Bauprojekt Donau Village gerade recht. Und dann soll Zischl auch noch Zugriff auf das Schwarzgeldkonto seines verstorbenen Vaters erhalten – wenn er in Hindafing Flüchtlinge unterbringt. Und mit den Drogen aufhören will Zischl eigentlich auch, zumindest bis die Vaterschaftsklage endlich vom Tisch ist. Doch dann kommt alles ganz anders… – Amazon

Die neue BR-Serie überzeugte das Preview-Publikum in München. Denn „Hindafing“ ist bitterböse, satirisch und ein brillantes Schauspiel. – Gala

Das BR-Fernsehen traut sich etwas und bringt eine Heimatserie an den Start, die als bayerische Antwort auf „Breaking Bad“ daherkommt. Optisch cool mit entsättigten Farben inszeniert sie in schrägen Kameraeinstellungen die noch viel schrägere Mär von einem drogen- und gefallsüchtigen Politiker, der sich in immer irreren Windungen in eine kriminelle Abwärtsspirale bewegt, und das vor einer provinziellen Kulisse, in der Einrichtungsgegenstände aus den achtziger Jahren zu den neueren gehören. Hier wohnt ein Panoptikum von Westentaschenmafiosi, Landpomeranzen und abgründigen Einfaltspinseln – und alle, alle wollen sie etwas von Alfons Zischl. – FAZ

Der Freistaat als failed state: Die Krimi-Groteske „Hindafing“ mit Maximilian Brückner verwandelt die bayerische Provinz in einen Hexenkessel voll Drogen und Gewalt. „Fargo“ lässt grüßen.

Den Schöpfern von „Hindafing“ gelingt es, urdeutsche – oder sogar: urbayerische – Topoi mit höchsten internationalen Serienstandards zu kombinieren. Hier trifft die Provinzschnurre aufs Kleinstadtgangsterkintopp, „Der Bulle von Tölz“ auf „Lilyhammer“. Oder eben, da wird schamlos direkt zitiert, auf „Fargo“: Wie im US-Serienvorbild setzen Niklas Hoffmann und Rafael Parente (Buch) und Boris Kunz (Buch und Regie) die brutale, unsentimentale Mechanik der Groteske in Bewegung, durch die Politiker, Landwirte und Zugereiste zu Figuren in einem bitterbösen Gesellschaftsspiel werden.

Bavaria Noir. Wer die Großstadt für einen Hort der Sünde, der Verbrechen und der blutig in der Realität aufschlagenden Großmannsträume hält, wird mit dieser Serie eines Besseren belehrt. Der wahre Hexenkessel heißt Hindafing. – Spiegel

Der Himmel ist nicht weiß-blau, sondern grau, der Biometzger verkauft Fleischabfälle und jeder erpresst jeden: „Hindafing“ seziert die amigohafte bayerische Lokalpolitik so hinterfotzig wie brillant. – SZ

Hindafing

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love