I Am Not Your Negro : Erschütternde Dokumentation

Brillante Kompositionen aus Bildern und Tönen.
Filmstarts

Das Grauen von Camp 14 haben Sie durchlitten? Die mit Preisen überhäufte Dokumentation „I Am Not Your Negro“ über den Rassismus in den USA ist nicht weniger erschütternd. Nicht nur Nordkorea, auch die USA haben ihre Leichen im Keller: das gewissenlose Abschlachten der Indianer, die gewaltsame Versklavung der Schwarzen und einiges andere mehr.

I Am Not Your Negro @ Arte

Raoul Pecks Dokumentarfilm (2015) rekonstruiert das unvollendete letzte Buch des afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin: eine schonungslose Abhandlung über den Rassismus in den USA, erzählt ausschließlich mit den Worten Baldwins am Beispiel von Martin Luther King Jr., Medgar Evers (Mitglied der NAACP) und Malcolm X, die alle drei ermordet wurden. – Arte

Schon vor 50 Jahren fand der Schriftsteller James Baldwin die klarsten Worte zum Rassismus in den USA. Raoul Pecks beeindruckender Dokumentarfilm „I Am Not Your Negro“ zeigt, wie brennend aktuell sein Denken ist. Nun läuft er auf Arte. – Spiegel

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euch vor einem Nachbarn? So nehmt doch die Grenzsteine weg – so habt ihr keinen Nachbarn mehr. Aber ihr wollt den Krieg und deshalb erst setztet ihr die Grenzsteine. – Friedrich Nietzsche

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Neil Young – Love And War

Je länger man den brillanten Kompositionen aus Bildern und Tönen zuschaut, umso klarer wird, dass Raoul Peck auch hier das Heute im Sinn hat – die Unterdrückung und die Ungerechtigkeit, den Rassismus und die Klassenunterschiede, an denen sich in den vergangenen Jahrzehnten viel zu wenig geändert hat. Fazit: „I Am Not Your Negro“ ist ein brillanter, hellsichtiger, wütender Essayfilm über das Verhältnis zwischen Schwarzen und Weißen in den USA mit der traurigen Schlussfolgerung, dass sich in den vergangenen 50 Jahren viel zu wenig verändert hat. – Filmstarts

Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir wegnimmt. – Che Guevara

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Essex Blues Band – Freedom

I Am Not Your Negro. Dieser Satz ist jetzt der Titel eines Filmes, der von James Baldwin erzählt und vom Negersein, wie es damals war und heute ist, in Amerika. Es ist eine aufwühlende, dokumentarische Bilanz zum Zustand der Nation, die New York Times nannte die Betrachtung dieses Filmes ein „lebensveränderndes Ereignis“. Das trifft es.

Was würde Baldwin heute sagen? Nun, er ist ja schon so lange tot, man muss sich mit dem begnügen, was er sagte, als er noch lebte. Baldwin sagte: „Die Welt ist nicht weiß. Sie war nie weiß. Weiß ist eine Metapher für Macht.“ – ZEIT

Diese Welt ist ein Schlachthaus
wer braucht glückliche Songs?
Leonard Cohen

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Leonard Cohen – Darkness – R.I.P.

Im Leben der Schwarzen hat sich wenig geändert. Bilder aus Birmingham in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts etwa und Bilder aus Ferguson 2015 sehen sich auf erschreckende Weise ähnlich. Polizisten in hochgerüsteten Uniformen prügeln mit entfesselter Brutalität auf schwarze Männer und Frauen in Alltagskleidung ein, Rauch steigt auf, Schreie mischen sich mit Schreien und dem Geräusch, mit dem harte Gegenstände auf nicht so harte Oberflächen treffen, Schlagstöcke auf Körper. Baldwin floh aus dem Land, in dem er keine Hoffnung sah, nach Paris. Tourte durch Europa. Hielt Vorträge zur Lage der Schwarzen zu Hause. Das Bild von Dorothy Counts, wie sie mit hocherhobenem Kopf im September 1957 durch einen Mob weißer Demonstranten, die Schilder mit rassistischen Schmähungen hochhalten, sie beschimpfen, sie bespucken und mit Müll und Steinen bewerfen, läuft, ging damals um die Welt. Dorothy Counts war auf dem Weg zu ihrem ersten Tag in einer Schule, in der bisher nur Weiße unterrichtet wurden. Auf dem Titel jeder Zeitung, schreibt Baldwin, war es zu sehen. Er sah es in Paris. Und dachte: Einer von uns hätte bei ihr sein müssen. Das war der Augenblick, in dem er sich zur Rückkehr entschloss. – FAZ

I Am Not Your Negro

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Solomon Burke – None Of Us Are Free – R.I.P.

Herzlich : Rudis Filmpalast : Willkommen

Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love