Lesenswert : Arbeitsgeschichten

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Arbeitsgeschichten

Nach den Lebens-, Liebes-, Trennungs-, Ess-, Alters- & Netzgeschichten jetzt also Arbeitsgeschichten. Arbeit: die einen haben welche, die anderen nicht, die einen haben zuviel davon, andere haben zuwenig, die einen verdienen 5.000 Euro die Stunde, andere verdienen so gut wie nichts. Und Sie?

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Zum Reichtum führen viele Wege.
Und die meisten sind schmutzig. – Cicero

Die Unternehmer stehen schon in den Startlöchern und verkünden die üblichen Floskeln: „Der Hauptgrund für die Misere am Arbeitsmarkt sind die Arbeitskosten pro Stunde. Es gibt zwei Möglichkeiten diese zu beeinflussen: Entweder Sie senken die Löhne oder Sie erhöhen die Anzahl der Stunden. Suchen Sie sich aus, was Sie wollen!“, schwadroniert etwa Hans-Olaf Henkel, Ex-BDI-Präsident und Ex-AfD-Abgeordneter.

Hm, vielleicht wurzelt die Misere darin, dass die DAX-Vorstände über 5.000 Euro die Stunde verdienen. Oder dass Großkonzerne wie Apple nur 0,005 Prozent Körperschaftsteuer zahlen – das sind läppische 50 Euro Steuern für jede Million Euro Gewinn. An solche Dinge muss man sich stets erinnern, wenn Unternehmen davon faseln, dass die Mitarbeiter den Gürtel enger schnallen und mehr arbeiten müssten.

Der 24/7-Wahnsinn verschleißt unsere Gesundheit und vernichtet unsere Lebenszeit. Friedrich Nietzsche klagte schon 1882: „Die atemlose Hast der Arbeit – das eigentliche Laster der neuen Welt – beginnt bereits durch Ansteckung das alte Europa wild zu machen und eine ganz wunderliche Geistlosigkeit darüber zu breiten. Man schämt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand, wie man zu Mittag isst, das Auge auf das Börsenblatt gerichtet, – man lebt, wie einer, der fortwährend etwas ‚versäumen könnte‘. Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich bereits ‚Bedürfnis der Erholung‘ und fängt an, sich vor sich selber zu schämen.“ – ZEIT

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Des Teufels Netzwerk in der Welt
hat nur den einen Namen – „Geld“.
Hugo von Hofmannsthal

Unfaire Bezahlung, fehlende Aufstiegschancen, Defizite bei der Führung: Über die Hälfte Beschäftigter sind mit ihrem Unternehmen unzufrieden – und halten Leistung zurück. Die Folge: Die Mitarbeiter ziehen sich in eine innere Emigration zurück – sie machen Dienst nach Vorschrift und hören auf, sich mit Ideen und besonderer Leistungsbereitschaft in das Unternehmen einzubringen. – ZEIT

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Wozu, so fragt man sich, Reichtum, Wohlstand, Macht, wenn alles dies die Menschen nur verflacht? – Christian Morgenstern

Sich richtig reinhängen fürs Unternehmen – ein Viertel der deutschen Mitarbeiter hat darauf anscheinend keine Lust mehr, wie neue Befragungsergebnisse zeigen. Die Chefs sind mitschuldig. So glauben deutsche Mitarbeiter überdurchschnittlich oft, ihr Chef interessiere sich nicht für ihr Wohlbefinden. Und weniger als die Hälfte der deutschen Mitarbeiter fühlt sich vom Vorgesetzten gefördert. Die Quittung ist einfach: Das Engagement leidet. Ein Viertel der deutschen Mitarbeiter leistet nur „Dienst nach Vorschrift“.FAZ

„Nimm dir Zeit, sonst nimmt sie dich!“ könnte ganz gut irgendein Weiser gesagt haben. – Alfred Polgar

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Zur Plage unseres Daseins trägt nicht wenig auch dieses bei, daß stets die Zeit uns drängt, uns nicht zu Atem kommen läßt und hinter jedem her ist wie ein Zuchtmeister mit der Peitsche. – Arthur Schopenhauer

Das „karoshi“-Problem ist in Japans Unternehmenswelt noch immer so verbreitet, dass die Regierung jetzt erstmals ein Weißbuch mit Daten zu Überstunden zusammengestellt hat. Demnach gaben 23 Prozent der befragten Firmen an, dass manche Mitarbeiter auf mehr als 80 Überstunden im Monat kommen. Im vergangenen Steuerjahr wurden 93 Fälle von Selbstmord oder versuchtem Suizid in Folge von Überarbeitung offiziell anerkannt. – FAZ

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8 Stunden Arbeit
+ 8 Stunden Freizeit
+ 8 Stunden Schlaf
= Ein gutes Leben =
! Kriegen Sie das hin ?

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Jeder Tag ist ein Baustein
für die Ruine oder Kathedrale meines Lebens.
Rudi Lehnert

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Hosea Hargrove – I Love My Life

Arbeitsgeschichten

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! Liebt das Buch !

Liebt das Buch, es erleichtert euch das Leben: es hilft als guter Freund, euch in dem bunten und stürmischen Wirrsal der Gedanken, Gefühle, Geschehnisse zurechtzufinden; es lehrt euch, den Menschen und euch selbst zu achten; es beschwingt Geist und Herz durch Liebe zur Welt und zum Menschen. – Maxim Gorki

Rudi liest gern & viel

Lesen stärkt die Seele.
Voltaire

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Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nie in eine Apotheke,
sondern zu meinem Buchhändler.
Philippe Dijan

Lesen ist wichtig. Es bedeutet, aus der Gesellschaft auszubrechen. Man sitzt mit einem guten Buch in einem alten Stuhl, hat sein Handy ausgestellt, kein Internet, seine Ruhe und liest einfach. Wunderbar. Auf dem iPad muss man ständig der Versuchung widerstehen, seine Mails zu checken oder angerufen zu werden. Und dann fragt noch jemand per Skype „Hallo, wie geht’s dir?“ Dauernd wird man unterbrochen und kann sich kein bisschen konzentrieren. Die Jugendlichen leiden alle unter der neuen Krankheit des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms. Da bahnt sich die nächste Katastrophe an. – Frédéric Beigbeder

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! Lesen macht seXXXy – Sie auch !

Für mich gibt es heute nichts Anziehenderes
als eine Frau, die liest.
Jonathan Franzen

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Je mehr der Mensch weiß, um so stärker ist er.
Und wenn der Mensch weiß, wie groß und erhaben das Ziel ist,
das er sich selbst gesetzt hat, ist er noch stärker.
Maxim Gorki

! Lesen macht stark : Sie auch !

Lesenswert

Lest nicht, wie die Kinder, zum Vergnügen,
noch wie die Streber, um zu lernen,
nein, lest, um zu leben!
Gustave Flaubert

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Je mehr ich las, um so enger wurden meine Beziehungen zur Welt,
um so leuchtender und bedeutsamer wurde für mich das Leben.
Jedes Buch war wie eine kleine Sprosse,
über die ich vom Tier zum Menschen aufstieg.
Maxim Gorki

Und wenn Sie beim Leben, Lieben, Lesen & Arbeiten gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Wörter sind langlebig – ich bin es nicht.
Paul Kalanithi

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John Mellencamp – If I Die Sudden

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love