Sin Nombre – Zug der Hoffnung – Brutales Gang-Drama

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Dieser Film ist ein Albtraum.
In diesem Film führt der Teufel Regie. – FAZ

Sin Nombre = Ohne Namen. Namenlose Menschen in namenlosem Elend kriegen Sie hier zu sehen. Von Leben ist hier schon lange keine Rede mehr, nicht einmal das Überleben gelingt. Ein brutales Gang-Drama im Stile von City of God und Amores Perros erwartet Sie. Nichts für zarte Gemüter, denn Sin Nombre ist ein verdammt düsterer und bedrückenden Film, den man aber unbedingt gesehen haben muß. Gutes Kino ist nun mal kein leicht verdauliches Fastfood. Also nehmen Sie sich etwas Zeit zum Verdauen. Guten Appetit & Gute Verdauung!

„El Caspar“ (Édgar Flores) ist 18 Jahre alt und Mitglied einer Gang. Die junge Sayra (Paulina Gaitan) hat es ihm angetan. Sie will sich mit ihrem Vater (Gerardo Taracena) und ihrem Onkel (Guillermo Villegas) als blinde Passagiere in einem Zug bis in die Staaten durchschlagen – El Caspar bricht gewaltsam aus seiner Gang aus, um ein neues Leben mit Sayra zu beginnen. Seine ehemaligen Kameraden aber wollen das nicht zulassen, verfolgen ihn und haben dabei Mordlust in den Augen und Pistolen im Hosenbund. Sie kommen immer näher… – Filmstarts

Schätzungen  zufolge verfügt die Mara Salvatrucha über rund 100.000 Mitglieder. Gegründet wurde sie in den 80er-Jahren von salvadorianischen Immigranten in L. A., um sich gegen lokale Hispano- und Schwarzengangs zu verteidigen. In­zwischen hat sich die Mara zu einer militärisch organisierten Verbrecherorganisation ent­wickelt, die u. a. in Mexiko, El Salvador, Guatemala und Honduras gegen verfeindete Gangs, die Zivilbevölkerung und die Polizei vorgeht. – Cinema

Mit seinem an Originalschauplätzen gedrehten Drama, das auf dem Sundance Film Festival den Preis für die Beste Regie und die Beste Kamera gewann, legte der 1977 geborene Amerikaner Cary Joji Fukunaga ein fulminantes Kinodebüt vor. In kraftvollen, geradlinigen und ungeschönten Bildern porträtiert er die harte Lebensrealität vieler junger perspektivloser Mexikaner, die weit über die grausamen Loyalitätsriten des Gang-Alltags hinausgeht. Verpackt als Roadmovie auf Schienen und spannender Verfolgungsthriller zeichnet Fukunaga das Land Mexiko und seine Bevölkerung mit einer unmittelbaren Härte, die den Blick nach ganz unten wendet und darüber hinaus von der trügerischen Hoffnung vieler Einheimischer erzählt, sich den unwürdigen Zuständen durch eine Flucht ins „gelobte Land“ USA zu entziehen. – Das Erste

Wenn ein Film eine so brutale Welt zeigt wie Cary Joji Fukunagas mexikanisches Gang-Drama Sin Nombre, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man ist nach dem Kino einfach nur froh, dass der Ort, an dem diese Jugendlichen einander unterdrücken, quälen, exekutieren, zehntausend Kilometer weit entfernt ist. Oder man hat das Gefühl, selbst mit einem Kind, das einem zusammengeschlagenen, gefesselten Gegner einen Bolzen in die Brust schießt, auf entfernte Weise verwandt zu sein. Für Sin Nombre gilt Letzteres. – ZEIT

Der Weg in den Wohlstand ist brandgefährlich: Abertausende arme Latinos reisen jedes Jahr auf Güterzügen durch Mexiko in Richtung USA. Regisseur Cary Fukunaga fuhr mit – „Sin Nombre“ ist ein eindrucksvoller Thriller über Leben und Sterben auf der Route der Hoffnung.
Es ist ein faszinierendes Kino-Debüt: ein Thriller, eine Liebesgeschichte und ein quasi-dokumentarisches Flüchtlingsdrama, das in einer Welt spielt, von der viele gar nicht wissen, dass sie existiert. – Spiegel

Sin Nombre

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love