Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2016

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Jede Zigarette verkürzt Ihr Leben um 7 Minuten

Der Weltnichtrauchertag  findet alljährlich am 31. Mai statt. Die WHO hat den World No Tobacco Day 1987 ins Leben gerufen. Sinn und Zweck der Übung ist es, die Nichtraucher vor den Rauchern zu schützen und die Raucher vor den Gefahren des Rauchens zu warnen. Das tun heute viele andere auch, z.B.

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Wenn die Tabakindustrie ihre Arbeit ordentlich macht, bedeutet dies für ihre Kundschaft den Tod. Und jedes Mal, wenn ein Raucher stirbt, muss er durch einen anderen ersetzt werden. Die Tabakindustrie hat jahrelang über die wahren Auswirkungen ihres Produkts gelogen, selbst dann noch, als ihre Manager sich hysterische Nachrichten zukommen ließen: „Die Kunden sterben!“ Ich glaube nicht, dass sie darüber glücklich waren, dass ihnen die Leute wegsterben, sie waren nur einfach nicht so unglücklich darüber, dass sie den Handel mit dem Zeug eingestellt hätten. Die Tabakindustrie hat noch jeder Bedrohung ihrer Profite in der Geschichte widerstanden und tut dies auch weiterhin. – Freitag

Jede Zigarette verkürzt Ihr Leben um 7 Minuten. Woher ich das weiß? Von MSN: Das macht der Durchschnittsmensch mit seiner Zeit. Wie’s ausschaut, bringt er sich gerne vor der Zeit um: mit Extremsport in den Rollstuhl, mit Drogen ins Koma, mit Messer & Gabel ins Grab, dann gibt es weltweit auch immer mehr fatale Abstürze in Depression & Burnout.

Man sagt immer, die Lebenszeit ist kurz; allein der Mensch kann viel leisten, wenn er sie recht zu benützen weiß. Ich habe keinen Tabak geraucht, nicht Schach gespielt, kurz, nichts betrieben, was die Zeit rauben könnte. Ich habe immer die Menschen bedauert, welche nicht wissen, wie sie die Zeit zubringen oder benützen können. – Goethe

Goethe, wie immer ein Vorbild: “Ich habe keinen Tabak geraucht.” Ich auch nicht, das heißt mit 24 – also vor 44 Jahren – habe ich damit von einem Tag auf den anderen aufgehört, weil ich nicht den Tod vor dem Tod sterben wollte. Sie wollen Goethe und mir nacheifern? Vielleicht hilft Ihnen das dabei:

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Allen Carr – Endlich Nichtraucher

Mit „Endlich Nichtraucher!“ schrieb Allen Carr das weltweit erfolgreichste Buch zur Überwindung der Nikotinsucht. Der ehemalige Kettenraucher hat aufgrund eigener Erfahrungen eine Methode entwickelt, mit der es selbst langjährigen Rauchern gelingt, sich von ihrem Zwang zu lösen. Dieses Hörbuch vermittelt eine geradlinige Schritt-für-Schritt-Anleitung bis zur letzten Zigarette. – Audible

Es war eine Offenbarung; augenblicklich war ich von meiner Abhängigkeit befreit. – Sir Anthony Hopkins

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Mark Kuntz – Der letzte Raucher – Amazon

Mark Kuntz, Jahrgang 1962, Diplompsychologe, hat einen hübschen Abgesang auf eine aussterbende Spezies geschrieben. Eine Elegie auch auf versinkende Epochen mit Herrenzimmern und Rauchersalons, mit verqualmten Clubs, Literatenzirkeln und Helden wie Hans Castorp, der in Thomas Manns Zauberberg noch grübeln durfte: »Wenn ich morgens sagen müsste: Heute gibt’s nichts zu rauchen – ich glaube, ich fände den Mut gar nicht aufzustehen.« Ein Buch, das rebelliert gegen all die scheinbar Sündelosen, die heute die Staatsanwälte und Platzverweiser spielen dürfen, statt, so der Autor, sich um Wichtigeres zu kümmern. Und ein Text, der sich nicht bekehren lässt zu politischer, sozialer und medizinischer Correctness. – ZEIT

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Du bist in jedem Augenblicke neu;
drum sei dem Alten nicht zu knechtisch treu.
Und war dein Herz bis heut wie Kohle schwarz –
du hast die Macht: und es wird weiß wie Quarz.
Christian Morgenstern

Herzinfarkt – Das Risiko kann ein Prozent oder auch 40 Prozent betragen. Ein männlicher Nichtraucher ohne Diabetes mit unauffälligem Blutdruck (nicht über 80 zu 120) und einem normalen Cholesterinspiegel (maximal 180 Milligramm pro Deziliter) hat nach Lloyds Berechnungen nur ein Herz-Kreislauf-Erkankungsrisiko von 1,4 Prozent. Jemand, bei dem einer dieser Werte stark erhöht ist, der raucht oder Diabetiker ist, muss dagegen zu 40 Prozent im Laufe seines Lebens mit einem Infarkt rechnen. „Das faszinierende an unseren Ergebnissen war: Man kann sein persönliches Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, fast abschaffen. Falls man es schafft, diese vier Faktoren zu vermeiden“, sagt Lloyd. – ZEIT

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Gesundheitsrisiko Nummer eins: Jeder sechste der jährlich rund 850.000 Toten in Deutschland ist laut Statistik an den Folgen des Rauchens gestorben. Raucher verkürzen ihre durchschnittliche Lebenserwartung um fünf, ambitionierte Tabakkonsumenten sogar um neun Jahre. Rauchen begünstigt viele Krebsarten: Jeder, der raucht, hat ein zweimal höheres Risiko an Krebs zu erkranken als Nichtraucher. Etwa 90 bis 95 Prozent der erwachsenen Lungenkrebspatienten sind oder waren Raucher. Das Risiko, an Mundhöhlen-Krebs zu erkranken, steigt durch regelmäßigen Tabakkonsum um den Faktor 27, bei Kehlkopfkrebs um den Faktor 12. – Handelsblatt

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Weil es so schwierig ist, mit dem Rauchen aufzuhören, hat die Industrie längst ein Geschäft daraus gemacht. Denn Milliarden werden nicht nur mit dem Qualmen verdient. Auch mit dem Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören, scheffelt die Wirtschaft fleißig Geld. Mit Hypnose, Ratgebern, E-Zigaretten oder Nikotinpflastern gibt sie Rauchern Hilfestellungen im Kampf gegen ihre Sucht. Die Tabakindustrie macht aus der Not eine Tugend und vertreibt einige der Produkte einfach selbst. Doch längst nicht alle von ihnen dienen der Rauchentwöhnung – im Gegenteil. – Handelsblatt

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Jeder Tag ist ein Baustein
für die Ruine oder Kathedrale meines Lebens.
Rudi Lehnert

Wenn Sie es mit Ihrer Gesundheit gut und mit Ihrem Leben ernst meinen,
dann lesen Sie jetzt hier weiter:

Rudi & die Gesundheit

Nicht wer in Kampf und Schlacht besiegt viel tausend Krieger,
Nur wer sich selbst besiegt, der ist der höchste Sieger.
Dhammapada, 103. Vers

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Die Fetten leben kürzer. Aber sie essen länger.
Stanislaw Jerzy Lec

Und wenn Sie beim Fressen, Saufen & Schmauchen gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Steve Power – Death Come Creepin‘

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love