Bitter Wash Road – Thriller von Garry Disher

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„Bitter Wash Road“ ist ein verdammtes Meisterstück.
Wir brauchen eine stille bestirnte Nacht
für dieses harte, elegante, große Buch. – WELT

Den Krimi Dirty Old Town von Garry Disher haben Sie inzwischen verschlungen? Sie wollen mehr des Bösen? Hier ist es: „Bitter Wash Road“ ist der neueste Thriller von Garry Disher, natürlich sofort auf Platz 1 der KrimiZeit-Bestenliste gelandet. Zu Recht. Aber lesen Sie selbst.

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Der Autor

Garry Disher, geboren am 15. August 1949 in Burra, South Australia, wuchs auf einer Farm auf. Auf sein Konto gehen preisgekrönte Kinderbücher, klassische Romane, Sachbücher und Crime Fiction. Hierzulande gelang ihm mit Letzterem auf Anhieb der Durchbruch: Sein Romandebüt GIER um den Berufsverbrecher Wyatt wurde 2000 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, genauso wie 2002 sein erster Polizeiroman DRACHENMANN. Zuletzt erschien: ROSTMOND. Garry Disher lebt mit seiner Familie auf der Mornington Halbinsel.

Das Buch

In der Nähe von Tiverton, einer Kleinstadt in Australiens Nirgendwo, wird ein Mädchen tot am Straßenrand gefunden. Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, übernimmt den Fall. Er glaubt nicht an einen Unfall mit Fahrerflucht. Einsam und isoliert durchquert der Constable die unwirtliche Landschaft, vorbei an mageren Schafen, schäbigen Höfen, stellt unbeirrt seine Fragen und lernt eine Kleinstadt kennen, unter deren Oberfläche Enttäuschung und Wut, Rassismus und Sexismus brodeln. Hirsch rüttelt an der trügerischen Stille und wirbelt nicht nur den Staub der ausgedörrten Straßen auf. – Unionsverlag

Die Presse

Garry Disher, dem wir „Bitter Wash Road“ verdanken, ist ein Meister des detailgenauen, nuancenreichen und vielschichtigen – oder sagen wir ruhig: des realistischen Erzählens. Er führt uns mit dem Blick des Reporters durch verschiedene Landschaften und Milieus, zeichnet nuancenreiche Figuren (auch ein paar sympathische!) mit der Feinfühligkeit eines Psychologen, und verknüpft am Schluss alle Erzählfäden einleuchtend, souverän – und bis zur letzten Seite spannend. – WAZ

Der Australier Garry Disher schreibt Krimis, die ganz auf der Höhe der Kunst sind. Jetzt erscheint der famose „Bitter Wash Road“. Wie sein (in Südafrika geborener) Landsmann Peter Temple versteht sich Disher meisterhaft auf Sparsamkeit, Nüchternheit, auf Verankerung des Geschehens mittels weniger, prägnanter Details, auf vielschichtige Personenzeichnung. Man wird beide nicht dabei erwischen, Versatzstücke des so genannten Spannungsromans bedenkenlos zu verwenden, den Effekt zu suchen. Man wird sie auch nicht dabei erwischen, dass sie schwarz und weiß malen. – FR

Dishers Romane sind so trocken und geradlinig wie die Straßen, auf denen Hirsch täglich Hunderte von Kilometern Patrouille fährt. Metaphern, knorrige Konzentrate von Bildern, fliegen auf wie vom Pick-up aufgewirbelte Kieselsteine. Sie sind sehr schön, diese Steine, und sie schlagen immer ein. „Bitter Wash Road“, Hirschs erster Fall, ist darin (und nicht nur darin) ein verdammtes Meisterstück.

„Bitter Wash Road“ ist das Gesellschaftspanorama einer Scheinidylle, die ihre prinzipielle Gesetzlosigkeit unter einer Staubschicht knorriger Harmlosigkeit verborgen hält. Die Einsamkeit, die sich in alle Gesichter, alle Seelen gefräst hat, und der aus Perspektivlosigkeit geborene Alkoholismus sind noch die harmloseren Symptome. Hirsch, dieser seltsam eigensinnige und offenherzige Gesetzeshüter, bekommt es mit einer höchst kriminellen Ordnung zu tun. Farbige Jungs werden regelmäßig in die Steppe gejagt und verprügelt, minderjährige Mädchen sexuell ausgebeutet. Die oberen fünf von Tiverton und Umgebung machen, was sie wollen. Hirsch braucht seine Abwehrkräfte. Wir eine stille bestirnte Nacht für dieses harte, elegante, große Buch. – WELT

„Bitter Wash Road“ ist ein großartiger Krimi. Auch dank seiner Sprache: Sparsam, nüchtern und prägnant. Garry Disher hat einen unglaublichen Blick für Details. Wie mit einem Brennglas fängt er die Atmosphäre in diesem trostlosen Nest ein und rückt ganz nah an seine Bewohner heran. So nah, dass es einem fast den Atem nimmt. – Radio Bremen

Obwohl der Plot jetzt nicht übermäßig innovativ ist, stimmen absolut alle Zutaten: Das Setting im rauen australischen Hinterland, die authentische Hauptfigur, die interessanten Nebenfiguren, starke Dialoge, die gesellschaftlichen Hintergründe. Hinzu kommt der allgemein exzellente Stil Dishers (Übersetzung mit eingeschlossen). All das macht Bitter Wash Road zu einem hervorragenden Kriminalroman. – Kaliber.17

Große Krimikunst! – Krimi-Couch

Garry Disher

Lesen macht die Menschen empathischer, kenntnisreicher, öffnet ihren Horizont, macht sie zu besseren Bürgern und besseren Menschen. So erging es mir, und dazu will ich bei anderen beitragen. – Richard Ford

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Für mich gibt es heute nichts Anziehenderes
als eine Frau, die liest.
Jonathan Franzen

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Cat Power – Woman Left Lonely

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love