Cotton Club – Gangster-Ballade von Francis Ford Coppola

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„Cotton Club“ ist großes Kino und so schamlos unterhaltsam, dass man kaum seinen Augen und Ohren traut. – Filmstarts

Nach dem Klassiker Chinatown gestern heute wieder ein Klassiker & Meisterwerk: Cotton Club, gedreht 1984, und wieder unverwüstlich sehenswert! Cotton Club stammt wie Apocalypse Now Redux von dem Regie-Genie Francis Ford Coppola. Beste Unterhaltung ist also garantiert. Aber sehen Sie selbst.

New York in den Zwanzigern. Es ist die Zeit der Prohibition, der Verkauf von Alkohol ist offiziell verboten, doch in illegalen Kaschemmen fließt der Fusel in rauen Mengen und macht Alkoholschmuggler reich. Ein besonders gediegener Ort des Exzess ist der „Cotton Club“, der von den ebenso eleganten, wie zupackenden Gangster-Größen Owney Madden (Bob Hoskins) und Frenchy Damange (Fred Gwynne) betrieben wird. Auf der Bühne sorgen schwarze Entertainer wie der junge Tänzer Sandman Williams (Gregory Hines) für Unterhaltung, während im Publikum die meist weiße Halb- und Unterwelt die Puppen tanzen lässt. Einer von ihnen ist der psychotische Gangster Dutch Schultz (James Remar). Eines Abends kommt es zu einem Mordversuch an Schultz, der nur durch das beherzte Eingreifen des jungen Jazz-Trompeters Dixie Dwyer (Richard Gere) verhindert wird. Aus Dankbarkeit protegiert Schultz fortan Dixie und seinen Bruder Vinnie (Nicolas Cage). Während der sanfte Dixie zum Aufpasser von Dutchs Liebchen Vera Cicero (Diane Lane) gemacht wird, steigt der hitzköpfige Vinnie bald zum Gangster-Schergen auf. Als Dixie sich jedoch in eine Affäre mit Vera stürzt, Vinnie auf eigene Faust Geschäfte macht und Dutch sich immer mehr Feinde macht, eskaliert die Situation. – Ein ausladendes, detailversessenes, exzessives Meisterwerk. Ein Film, der es wert ist, wieder entdeckt zu werden. – Fazit: „Cotton Club“ ist opulentes, musikalisches, brutales und romantisches Kino, das in jeder Beziehung aus dem Vollen schöpft. Altmodischer Pomp, gepaart mit moderner Experimentierfreude – Ein Volltreffer. – Filmstarts

Francis Ford Coppola („Apocalypse Now“, „One from the Heart“) machte den legendären Club zum Zentrum eines hinreißenden Film-Spektakels, in dem vor dem Hintergrund von Prohibition und Wirtschaftskrise ein turbulentes Kapitel amerikanischer Show-Geschichte aufgeblättert wird. Es entstand ein atmosphärisch ungemein dichtes Tableau tänzerischer und musikalischer Glanznummern – „ein Fest für die Sinne“, wie ein Kritiker schrieb. – RBB

Coppolas betörend inszeniertes Unterhaltungs-Kunstwerk ist wie aus der Retorte, nahezu keimfrei. Wie ein makellos geschliffener Diamant, kalt funkelnd. Ein Lichter-, Farben- und Bewegungsspiel für die Netzhaut nur, weiter dringt es nicht. Ein kühler, gleichmütig lassender Genuß. Ästhetizismus heißt die Formel. Wie ein Feuerwerk sprühen und zerplatzen die Bilder, die auf Augenblicks-Konsum kalkuliert sind. Eine schöne, bedeutungslos vollendete Illusion. Das Kino huldigt sich selber, feiert seine eigene künstliche Welt, gefällt sich in einer leeren Motorik der Phantasie. – ZEIT

Cotton Club

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love