Kiss The Cook – Köstliche Feel-Good-Komödie

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Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Teresa von Avila

„Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“ ist köstlich, weil es ein Genuß ist, den Schauspielern beim Bewältigen ihres Lebens zuzusehen und zuzuhören. Köstlich aber auch, weil es vor allem auch um die Liebe zum Kochen & Essen geht. Mir jedenfalls hat der Film köstlich geschmeckt. Und Ihnen? Guten Appetit!

Carl Casper (Jon Favreau) ist Küchenchef des erfolgreichen Feinschmecker-Restaurants „Gauloises“ in Los Angeles, doch er leidet darunter, dass Inhaber Riva (Dustin Hoffman) stur auf der Menüfolge der sehr konventionellen Speisekarte beharrt. Auch nachdem der Blogger Ramsey Michel (Oliver Platt) das Angebot kritisiert, ist der Besitzer nicht bereit, von seiner Linie abzurücken: Carl fühlt sich in seiner kreativen Freiheit eingeschränkt und schmeißt den Job hin. Er irrt zunächst ein wenig ziellos durchs Leben und erfüllt sich dann seinen alten Wunsch, einen Imbisswagen mit kubanischen Spezialitäten aufzumachen, wobei ihn sowohl sein Kollege Martin (John Leguizamo) als auch seine Exfrau Inez (Sofía Vergara) unterstützt. Und die Rückkehr zu seinen kulinarischen Wurzeln gibt ihm vielleicht auch eine neue Chance, das schwierige Verhältnis zu seinem elfjährigen Sohn Percy (Emjay Anthony) zu verbessern… Fazit: Charmanter Familienfilm mit kubanischem Flair und viel Temperament. – Filmstarts

Das schlackenlose Zusammenspiel all dieser kleinen Einfälle, rührenden Momente und witzigen Episoden macht „Kiss The Cook“ tatsächlich zu einem cleveren schnellen Menü, das seine Zutaten nie zu Tode kocht. Gut verdaulich, wenig Ballaststoffe. Und man bekommt beim Genuss ein fröhliches Gefühl, wie Nudeln ja auch glücklich machen sollen. – Spiegel

Alles wird gut, findest Du nur Dich selbst. Eine Botschaft, so klebrig, wie ein doppelter Cheeseburger mit extra-süßem Ketchup. Und doch fällt es schwer, „Kiss The Cook“ nicht zu mögen. Der Film dampft eben auch vor Leidenschaft, gewürzt mit einer Prise Selbstironie. Jedes Kilogramm von Regisseur und Hauptdarsteller John Favreau verkörpert pralle Fleischeslust der anderen Art. Sex war gestern. – Das Erste

Oh ja, ja, jaa! Es gibt so wenige Filme, die so liebevoll und detailgetreu gemacht sind und vor Liebe und Passion nur so strotzen wie John Favreaus Kiss the Cook – So schmeckt das Leben. Orgiastische, unfassbare, laute, lang anhaltende, überwältigende kulinarische Orgasmen voller Lebens- und Fleischesfreude. Kiss The Cook ist eine Ode an Menschen, die Kochen nicht nur lieben, sondern dafür leben und atmen. Kiss The Cook ist eine Hommage an die amerikanische Küche, die vor allem von den Einflüssen der Einwanderer lebt. Die Bilder aus Miami, New Orleans und Texas, die Favreau durch seinen kleinen Roadtrip einfängt, sind mit Abstand die ehrlichsten und gleichsam humanistischsten, ja man möchte fast sagen die verliebtesten, die man seit langem in einem amerikanischen Film gesehen hat. Noch dazu wird ein herrlicher Soundtrack voller kubanischer Musik mitgeliefert, der sich synästhetisch mit dem restlichen Film vereint. Doch genug geschwelgt, ich brauche sofort etwas Gutes zu essen. – Kino-Zeit

Kiss The Cook

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love