Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

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Die Kardinalfrage der Menschheit
ist die Arbeit an der eigenen Persönlichkeit.
Friedrich Lienhard

Arbeit – Religion ohne Kirche? Absolut. Wenn Sie Konstantin Faigles Film „Frohes Schaffen“ gesehen haben, werden sie dem sofort zustimmen. Aber die fortschreitende Digitalisierung killt die Arbeit mehr und mehr, Arbeits- & Ratlosigkeit machen sich breit. Wohin sollen wir gottlose Arbeitsgläubige denn jetzt zum Beten gehen, wenn es demnächst in diesem Welttheater keine Fabriken & Büros mehr gibt?

ZDF Aspekte stellt „Frohes Schaffen“ vor

Für einige Menschen ist sie die Geißel der Menschheit, für andere die Religion des Alltags: die Arbeit. Regisseur Konstantin Faigle hinterfragt in dieser Dokumentation auf humorvolle Weise den Sinn der Arbeit und vermischt Experteninterviews mit komödiantischen Spielfilmszenen – ein satirischer Ansatz zur Senkung der Arbeitsmoral und eine Karikatur der Arbeit selbst. Denn was würde passieren, wenn niemand mehr arbeiten gehen würde? Würde das „System“ kollabieren oder würde das große Chaos ausbleiben? Es ist eine Utopie: Eine Welt ohne Arbeit. Denn wie würde das Geld verdient werden? Gäbe es überhaupt noch Geld oder würde man einfach Waren tauschen und eintauschen, um bestimme Sachen zu erwerben? Und was würden die Menschen fortan machen, würden sie die Arbeit am Ende doch vermissen oder wären sie glücklicher ohne Arbeit? – Filmstarts

Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion Frohes Schaffen zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt – die Arbeit. Sie ist im kapitalistischen System zum Religionsersatz geworden. Nur wer Arbeit hat, zählt als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Arbeit bedeutet Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau stellt Frohes Schaffen die glorifizierte Arbeitsmoral radikal infrage. Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und von dessen Niedergang. – Cineman

„Arbeit ist das halbe Leben“, „Ohne Fleiß kein Preis“, „Wer rastet, der rostet“ – alles Quatsch, dachte sich wohl Konstantin Faigle und machte sich auf, den Mythos Arbeit zu entthronen. Was sich erst einmal witzig anhört, ist es eigentlich gar nicht. Die Doku „Frohes Schaffen“ ist bitterer Ernst. – Deutschlandfunk

! Arbeit : Religion ohne Kirche ?

Frohes Schaffen

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Liebhaben von Mensch zu Mensch: das ist vielleicht das Schwerste, was uns aufgegeben ist, das Äußerste, die letzte Probe und Prüfung, die Arbeit, für die alle andere Arbeit nur Vorbereitung ist. – Rainer Maria Rilke

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love