Die durch die Hölle gehen – Zutiefst erschütternder Antikriegsfilm

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Apocalypse Now & „Die durch die Hölle gehen“ sind für mich die beiden besten Antikriegsfilme aller Zeiten. Absolut vollkommen, brillant, makellos. Als Filme. Absolut verkommen, dreckig, blutrünstig die Bestie Krieg & die Bestie Mensch, die uns diese Filme in die Netzhaut und in die Seele brennen. Ziehen Sie sich also warm an, denn es wird kalt im Kino, verdammt kalt, so kalt, daß Ihnen das Blut in den Adern gefrieren könnte…

Michael Ciminos erschütternde Beschreibung menschlicher Deformation durch den Krieg gewann 1978 fünf Oscars für den Besten englischsprachigen Film, die Beste Regie, den Besten Nebendarsteller (Christopher Walken), den Besten Ton und den Besten Schnitt.

Michael, Nick und Steven, drei amerikanische Stahlarbeiter russischer Abstammung in Pennsylvania, werden 1968 zum Kriegsdienst in Vietnam einberufen. Steven feiert zuvor noch Hochzeit mit Angela; am Morgen danach gehen Michael und Nick zusammen mit Freunden noch einmal auf die Jagd.

In Vietnam erwartet sie die Hölle. Steven wird im Dschungelkampf schwer verletzt, Michael und Nick werden in der Gefangenschaft des Vietcong von grausamen Bewachern gezwungen, „Russisches Roulette“ zu spielen: Sie müssen einen nur mit einer Kugel geladenen Trommelrevolver abwechselnd an den eigenen Kopf halten und abdrücken; die Wächter schließen Wetten ab, wer überlebt.

Nachdem sie durch eine gewagte List entkommen konnten, kehrt Michael ernüchtert in die Heimat zurück, wo er Steven, der seine Beine verloren hat, in einem Pflegeheim für Kriegsveteranen wiederfindet. Nick hat den Verstand verloren und ist in Saigon geblieben, wo er das Roulette des Todes weiterspielt, nun gegen Geld. Als Michael ihn dort herausholen will, kommt Nick um.

Die durch die Hölle gehen

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love