Stadt ohne Namen – 6-teilige Serie @ Arte

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Stadt ohne Namen – 6-teilige Serie @ Arte

Einen Maserati können sich nur wenige leisten. Auch Arbeit ist heute schon Mangelware und wird wohl in absehbarer Zeit zum Luxusgut, das auch nur noch wenige haben werden. Nachzulesen in meinen Artikeln Arbeit 4.0 und Cyberpunk. Jetzt nimmt sich Arte des Themas an mit der Serie Stadt ohne Namen.

Eine Stadt der Zukunft: Der Arbeitslosenanteil hat sich exponentiell erhöht, inzwischen sind 80 Prozent der Bevölkerung ohne Beschäftigung. Die Klassentrennung hat sich in der Infrastruktur radikal durchgesetzt: Eine Mauer teilt die Stadt. Die aggressive, arbeitslose Bevölkerung soll so von den produktiven, aktiven Arbeitern ferngehalten werden. Arbeit ist der Faktor, der ausschlaggebend ist für ein erfülltes und glückliches Leben in Luxus und Wohlstand innerhalb der Mauer.

Die anderen 80 Prozent leben in der sogenannten Zone, einem Slum, der von Elend, Krankheit und Drogen geprägt ist. Als verzweifelte Aktivisten aus der Zone den Arbeitsminister Monroe Moretti, Ehemann der Premierministerin Nadia Passeron, als Geisel nehmen, erklärt sie sich bereit, 10.000 „Solidaritätsbeschäftigte“ aus der Zone auszuwählen, die – als Geste des Entgegenkommens – in der Stadt arbeiten dürfen. – Arte

Die Serienschöpfer Sophie Hiet und Antarés Bassis und ihre Autoren entwerfen in ihrer sechsteiligen Serie eine Dystopie, die von unseren gesellschaftlichen Verhältnissen nicht sehr weit entfernt ist. – FR

Ansonsten verfügt die Serie über kluge Anknüpfungspunkte zu Themen, die uns gesellschaftlich und politisch umtreiben – vom modischen Selbstoptimierungswahn bis zur Flüchtlingskrise. „Stadt ohne Namen“ wirkt beklemmend, weil die Serie jeweils nur einen Schritt von der Vergangenheit und der Zukunft entfernt zu sein scheint. Und in Form eines dunklen Szenarios verhandelt, was nicht verhandelbar ist: die Würde des Menschen. – FAZ

Keine schönen Aussichten. Auch Yourope widmet sich diesem düsteren Thema: Arbeit 4.0: Wie wir in Zukunft arbeiten.

Kommen Busse bald ohne Fahrer aus? Sind Roboter die besseren Chirurgen? Und werden Häuser künftig mittels 3-D-Druckern gebaut? Arbeit wird zunehmend vernetzt und digitalisiert. Und was passiert mit Europas Arbeitnehmern? – Yourope

Ja, was wird wohl aus uns werden? Ich bin 67 und sehe auf ein erfülltes Leben zurück. Aber werden das die Kids von heute in Zukunft auch noch sagen können? Erwartet sie auch ein erfülltes oder eher ein kaputtes Leben? Was meinen Sie?

Stadt ohne Namenoder Arbeit 4.0

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Unsere Augen verschaffen uns eine Menge Freuden.
Robert Walser

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love