Django Unchained – Sklaverei-Drama mit viel Blut & Humor

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Amerika ist für zwei Holocausts in seinem Land verantwortlich: für die Ausrottung der indianischen Ureinwohner und für die Versklavung von Afrikanern, Jamaikanern und Westindern in der Zeit des Sklavenhandels. – Quentin Tarantino

Django Unchained ist wieder einer dieser wunderbar skurrilen und extrem gewalttätigen Filme des Regiegenies Quentin Tarantino. Von ihm habe ich Ihnen hier schon vorgestellt: Reservoir Dogs, Kill Bill 1 & 2 und From Dusk Till Dawn. Django Unchained – Sklaverei-Drama mit viel Blut & Humor. Blut & Humor – geht das? Bei Quentin Tarantino immer!

Quentin Tarantinos oscarprämierte Hommage an den Spaghetti-Western mit Jamie Foxx, Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio: Broomhilda, die Ehefrau des Sklaven Django, wurde von den Brittle-Brüdern verschleppt. Eines Tages wird Django vom Kopfgeldjäger Dr. Schultz unter seine Fittiche genommen. Er verspricht ihm Freiheit, wenn er ihm behilflich ist, die Bande zu finden – tot oder lebendig. Django willigt ein, nicht ahnend, dass vor ihnen ein langer Weg voller Blei und Blut liegt. – Pro 7

Von schwer zu ertragender Brutalität, aber nicht so grausam wie die Realität der Sklaverei: Quentin Tarantino betreibt filmischen Exorzismus mit seinem „Django Unchained“ und jagt den Typus „white American male“ in die Luft. – SZ

Quentin Tarantinos neuer Film „Django Unchained“ ist ein Spaghetti-Western par excellence. Allerdings ist der Cowboy dunkelhäutig, wurde gerade aus der Sklaverei befreit – und es fließt sehr, sehr viel Blut. Auch von seiner Angewohnheit, alle Grausamkeiten detailliert zu zeigen, ist Tarantino nicht abgewichen. Das passt gut: Man war damals in Texas eben nicht zimperlich mit den Sklaven, und es lässt sich durchaus als Verdienst interpretieren, dass jemand all die Grausamkeiten benennt und zeigt. Menschen werden ausgepeitscht, von Hunden zerfleischt und nackt in eine Kiste gesperrt – die Kamera hält drauf. – Focus

„Intellektuell sind wir alle mit der Brutalität und Unmenschlichkeit der Sklaverei ‚vertraut'“, hat Tarantino nach einer Filmvorführung in London gesagt. „Aber wenn du mehr recherchierst, dann verliert sich das Intellektuelle, dann ist das nicht nur mehr Archivzeugs – es fährt dir in die Knochen. Es macht dich wütend, und du willst was tun. Ich kann Ihnen sagen: So schlimm es im Film auch zugeht, in Wirklichkeit ist noch viel Schlimmeres passiert.“ – Spiegel

Mit „Django Unchained“ liefert Quentin Tarantino einen weiteren Kultfilm. Und machte ein für alle mal klar, dass Christoph Waltz die neue Uma Thurman ist. Zehn Gründe für ein Hallelujah! – Stern

Fazit: „Django Unchained“ ist ein guter Film, doch ein Meisterwerk ist er nicht – dafür gibt es zu viel Stückwerk. Vielleicht holt Quentin Tarantino den fehlenden Feinschliff für die Veröffentlichung auf Blu-ray und DVD noch nach. Bis dahin bleibt ein bisweilen unsortierter, aber spaßiger Western mit reichlich Blut und vielen Bravourstücken bis zum furiosen Finale. – Filmstarts

Django Unchained

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Autor: Rudi

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