American Gangster – Genialer Drogen-Thriller

American-Gangster_280x380

American Gangster

„ist handwerklich geradezu beängstigend perfekt und wartet mit erstklassigen Leistungen eines Superstar-Casts auf“ jubelt Filmstarts und adelt das Gangsterepos mit 4,5 von 5 Sternen. Wen wundert’s, haben sich hier doch drei ganz GROSSE des Kinos zusammengetan: der Regisseur Ridley Scott läßt den Cop Russell Crowe von der Leine und hetzt ihn auf den Drogen-Dealer Denzel Washington. Das Ergebnis: zweieinhalb Stunden Spannung pur. Also ansehen!

Durch den überraschenden Tod eines schwarzen New Yorker Unterweltbosses entsteht ein Machtvakuum, das der Fahrer Frank Lucas ausnutzt um sein eigenes Drogen-Imperium aufzubauen. Er schmuggelt Drogen mit Hilfe der Militärflugzeuge aus Vietnam ins Land und überschwemmt die Straßen von New York mit guter Qualität zu gutem Preis. Während er ein Syndikat nach dem anderen aussticht, bemerkt der eigenwillige Polizist Richie Roberts die Veränderungen in New Yorks Unterwelt. Er beginnt mit den Ermittlungen und kommt Frank Lucas langsam aber sicher auf die Schliche. – MovieMaze

Scott insze­niert dieses Duell zweier Unglei­cher voller formaler Brillanz in der Tradition großer Mafi­a­thriller wie Howard Hawks Scarface, und zeigt dabei das Innere einer Gesell­schaft, die moralisch wie ökono­misch zutiefst korrupt ist, in der Gewalt den Ton angibt, die offen von Rassismus geprägt ist. Das ist zwingend aktuell, unter­haltsam und stilis­tisch faszi­nie­rend. – Artechock

„American Gangster“ ist kein lauter Film, und auch kein schneller. Ridley Scott lässt sich viel Zeit, seine beiden Protagonisten vorzustellen und sie ausführlich zu charakterisieren. Er erzählt ihre Geschichten in der angemessenen Langsamkeit, wobei der Film nie langatmig oder gar langweilig wird – obwohl „American Gangster“ stolze zweieinhalb Stunden dauert. Der Film lebt von seiner sorgfältigen Erzählweise, vom Gegenüber, Gegeneinander und Miteinander der beiden Hauptfiguren. Fazit: Virtuos erzähltes, episches Gangsterdrama nach einer wahren Begebenheit – hier wird eine außergewöhnliche Facette der amerikanischen Geschichte lebendig. – Cinefacts

Am 30. November 2007 feierte Regisseur Ridley Scott seinen 70. Geburtstag. Angesichts dieser Tatsache bei seinem aktuellen Film „American Gangster“ von einem Alterswerk zu sprechen, wäre vermessen, anmaßend oder gar eine Frechheit. Der Brite hat immerhin vier Klassiker (Alien, Blade Runner, Thelma And Louise, Gladiator) in seiner Vita stehen. Aber ein Ende ist vorerst nicht abzusehen. Auch im fortgeschrittenen Alter ist Scott auf der Höhe seines Schaffens. Sein Crime-Drama „American Gangster“ ist handwerklich geradezu beängstigend perfekt, wartet mit erstklassigen Leistungen eines Superstar-Casts auf und schrammt nur knapp an der Höchstwertung vorbei, weil die Figuren sich nicht grundlegend von bisher bei „Rise & Fall“-Filmen Gesehenem abheben.

Fazit: Ridley Scott hat sich zum Siebzigsten selbst ein würdiges Geschenk gemacht. „American Gangster“ ist großartiges Kino der alten Schule, ein atmosphärisch und stilistisch virtuoses Sittengemälde der Siebziger, das in den Spuren von Die Unbestechlichen, Der Pate, Serpico und Scarface trittsicher wandelt, dabei Gangster- und Cop-Strukturen wie in Heat aufbaut und beide Milieus gleichberechtigt schildert. Ein Schmankerl gibt’s noch zum Schluss. Der eigentliche Showdown, der schlicht grandios inszeniert ist, findet vor dem Aufeinandertreffen der Helden statt. Wenn sich Lucas und Roberts, die beide einen Ehrenkodex pflegen, schließlich vor die Augen treten, kommt der Filmexpress nahezu zum Stillstand und glänzt mit einer kleinen Überraschung… – Filmstarts

American Gangster

Bitte besuchen Sie : Rudis Filmpalast : Herzlich Willkommen

Banner-Aimersoft-DRM-Media-Converter_468x66.jpg

Gelesen 5499 mal von 1228 Besuchern

Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love