City of God – Die Bestie Mensch in Hochform

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»Ich kiffe, ich schnupfe, ich habe getötet und gestohlen«, prahlt ein Drei­kä­se­hoch, »also bin ich ein Mann!« Wer diesen Film gesehen hat, wird ihn nicht mehr vergessen. – artechock

Kurzum: ein Meisterwerk! – save.TV

Wissen Sie was es heißt in einem Slum zu leben? „City of God“ zeigt es Ihnen: Tag & Nacht ein einziger Kampf ums Überleben. 24 Stunden täglich Stress pur: bittere Armut, tödliche Drogen, erbarmungslose Revierkämpfe, grausame Bandenkriege, gnadenlose Schlachten mit der Polizei. Krieg mitten im Frieden, Krieg mitten in Rio de Janeiro. Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und seine blutigen Bilder und grausamen Szenen haben sich in meine Seele eingebrannt wie unauslöschbare Tattoos.

Jetzt gibt Ihnen 3sat die Chance, meine Begeisterung und mein Entsetzen zu teilen. Versauen Sie’s nicht! Denn „City of God“ gehört zum Besten und Scheußlichsten, was Sie Ihren Augen und Ohren antun können. Aber gutes Kino ist nun mal cineastisches Slowfood und kein leicht verdauliches audiovisuelles Fastfood.

»Ich kiffe, ich schnupfe, ich habe getötet und gestohlen«, prahlt ein Drei­kä­se­hoch, »also bin ich ein Mann!« Wer diesen Film gesehen hat, wird ihn nicht mehr vergessen. – artechock

Es gibt Filme, deren Bilder man nicht mehr vergisst – und das großartige Drama „City of God“ ist einer davon. Erzählt wird von dem Leben in den Armenvierteln am Rande Rio de Janeiros, den Favelas. Dort wächst Buscapé auf, der gerne Fotograf wäre. Die meisten seiner Freunde wollen viel Geld verdienen, auf welche Art, ist ihnen egal. Denn einer aus ihrem Viertel hat es geschafft: „Locke“ ist mittlerweile Boss eines Drogenrings. Als eines Tages rivalisierende Banden das Viertel in einen blutigen Drogenkrieg stürzen, bietet sich Buscapé die Chance seines Lebens … Mit dokumentarischen Mitteln und Laiendarstellern erreicht Fernando Meirelles in seinem bewegenden Film eine Authentizität und intensive Unmittelbarkeit, die den Zuschauer auf eine Reise durch ein ganz anderes Brasilien mitnimmt. Kurzum: ein Meisterwerk! – save.TV

Atemlos und packend erzählt Regisseur Fernando Meirelles („Der ewige Gärtner“) mit virtuosen Schnittfolgen die Geschichte von Armut und Drogen, Ehrgeiz und Gewalt aus der Perspektive derer, die sie täglich erleben. Basierend auf dem Roman „Cidade de Deus“ von Paulo Lins inszenierte der Filmemacher ein einzigartiges Drama, bei dem er vorrangig mit Laiendarstellern arbeitete. Die jungen Männer und Frauen wurden dabei unter anderem aus der realen „Cidade de Deus“-Favela rekrutiert. Der Film wurde 2004 für vier Oscars nominiert, unter anderem in den Kategorien „Beste Regie“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“. – Servus-TV

Meirelles fast dokumentarischer Film, der sich über einen Zeitraum von ca. 25 Jahren erstreckt, zeigt die Hölle auf Erden, die für die Bewohner dieser Hölle so normal erscheint, als ob nichts anderes denkbar wäre. Die Gewalt wächst aus allen Ecken, Winkeln, kommt aus allen Löchern gekrochen. In jeder Sekunde ist sie präsent, ist Lebensinhalt und Daseinsweise. Der Tod gehört hier in einer ganz besonderen Weise zum Leben. Doch „City of God“ leistet mehr, wenn man genau hinschaut, das heißt bemerkt, was eben nicht gezeigt wird. Er veranschaulicht auf eine geradezu unnachahmliche Weise, dass die wirkliche Gewalt nicht in der City of God ihren Ursprung hat, sondern im bewusst inszenierten System von Armut, sozialer Deprivation und Isolation durch die „da draußen“, vor den Toren. – Filmstarts

„City of God“ ist ein faszinierender, erschreckender, lebendiger Film, der von manchen mit Scorseses „GoodFellas“ und „Gangs Of New York“ verglichen wurde, und tatsächlich gewisse Ähnlichkeiten mit beiden Meisterwerken aufweist. Alle drei Filme sind gnadenlos und zutiefst human, verzichten auf moralische Werturteile und Predigten und halten uns den Spiegel vor Augen über die Welt, in der wir alle leben. Die City of God ist ein „Sperrbezirk“, doch zugleich untrennbar mit dem Rest der Welt verbunden. – Filmstarts

In diesem Film gibt es kein Niederlegen der Waffe verbunden mit einem gestammelten „Ich kann das nicht tun“. Die Charaktere aus City of God können es längst tun; man möchte fast sagen: Sie müssen es tun. Denn in der „Stadt Gottes“, dem Armenviertel der Metropole Rio De Janeiro, schlägt der Tod wahllos zu. Das „Ich-oder-die“ regiert kalt und gnadenlos nach einem fast schon darwinistischen Prinzip: Die Herrschenden töten die (noch) Schwachen, um zu verhindern, dass diese vielleicht dereinst ihren Platz gefährden könnten. City of God ist kraftvolles, hartes Kino aus Brasilien. – MovieMaze

Ohne Zweifel, „City of God“ ist von anarchischer Kraft. Meirelles verknüpft auf virtuose Weise Gangster- mit Jugenddrama, Selbstverwirklichungsträume mit harter Realität, Tarantino mit DePalma. Meirelles inszeniert seinen Bandenkrieg mit Kraft, Erzählreichtum und Brutalität ohne „unnötig“ explizit zu werden wie etwa Scorsese. Bei ihm liegt die Stärke in der nahezu perfekten Mischung von inhaltlicher Resonanz und äußerer Form. Doch „City of God“ ist nicht nur ein starker Beitrag zum Kino, er ist auch ein starker Beitrag zur soziologischen Situation Rio de Janeiros und Brasiliens.
Absorbierendes, episches Porträt eines unbarmherzigen Stadtviertels. – Filmspiegel

Drogen, Samba, Gewalt: Dem brasilianischen Regisseur Fernando Meirelles gelang mit „City of God“ auf Anhieb ein Meisterwerk. – Spiegel

Ein Epos, ein Meisterwerk, ein unvergesslicher Film – das ist „Cidade De Deus – City of God“ von Fernando Meirelles und Kátia Lund. Nimmt den großen alten Mythos des Gangsterfilms auseinander und setzt ihn noch einmal neu zusammen. Wo immer ein Regisseur mit seiner Nähe zur Gewalt Legenden gesponnen hat, Coppola mit seinen Mafiastudien, Scorsese mit seiner Jugend in den Mean Streets von New York – gegen die Wirklichkeit diese Films sehen sie ziemlich alt aus. – SZ

Vom Regisseur Fernando Meirelles gibt’s auch Nachschlag: „City of Men“ heißt seine jüngste Schöpfung.

City of God

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love