Depression – Eine Krankheit erobert die Welt @ Arte

Blut-Traenen.jpg

Depression – Eine Krankheit erobert die Welt @ Arte

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Casey Rush – Bad Bad Feelin‘

„Von erschreckender Aktualität: Das Leben ändert sich schnell. Das Leben ändert sich in einem Augenblick, so die amerikanische Schriftstellerin Joan Didion“ – zitierte ich hier genau vor einer Woche in meinem Artikel Zum Germanwings-SelbstMORD. Sobald jemand psychisch erkrankt oder gar Selbstmord begeht, ist auch das Leben seiner Angehörigen und Freunde schlagartig nicht mehr dasselbe. Arte klärt uns auf.

Es kann geschehen, daß man hinfällt.
Unverzeihlich ist nur, wenn man liegen bleibt.
Winston Churchill

WHO – I had a black dog, his name was depression

Wer dreimal hinfällt, muß viermal aufstehen.
Rudi Lehnert

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind weltweit circa 350 Millionen Menschen depressiv. Einige Medien sprechen gar von einer Epidemie. In dem investigativen Dokumentarfilm äußern sich Ärzte, Philosophen und Anthropologen aus aller Welt zu dem Phänomen. Sie erläutern, wie es dazu kommen konnte, dass unsere modernen Gesellschaften in diesem Maße an Depressionen leiden. Oft werden Depressive mit ihrer Krankheit alleingelassen. In dem Dokumentarfilm geht es um die Suche nach den kollektiven Ursachen der Verzweiflung. – Arte

Laut WHO leiden weltweit 350 Millionen Menschen an Depression. Die Zahl der Fälle sowie der Konsum von Antidepressiva steigen stetig. Aktuell entfacht der Germanwings-Absturz in den französischen Alpen weitere Diskussionen. Der Co-Pilot, der das Flugzeug vermutlich vorsätzlich zum Absturz brachte, soll an Depressionen gelitten haben. Nach Angaben der Lufthansa galt er offiziell als flugtauglich. Sind Depressionen heilbar? Vor welche Risiken stellen sie unsere Gesellschaft? Und was unterscheidet eine Depression von einer normalen Reaktion auf schwierige Lebensumstände? – Arte Future

Smileys_Lachen_Trauer_400x300.jpg

Ich setze unter diesen Artikel nicht meinen Namen. Sie können mich dafür feige nennen, aber die Gründe liegen – leider – auf der Hand. Als Jugendliche war ich magersüchtig, als junge Erwachsene bulimisch. Ich habe beides nur mithilfe einer Psychotherapie überwunden. Dass ich meinen Namen nicht für jeden auffindbar neben der Diagnose Essstörungen sehen will, hängt damit zusammen, dass psychische Leiden von der Gesellschaft noch immer grundsätzlich anders betrachtet werden als physische. Wer sich das Bein bricht, bekommt Mitgefühl. Wer eine psychische Störung hat (oder hatte), wird schräg beäugt und muss sich rechtfertigen. „Andere haben viel Schlimmeres erlebt, und sind trotzdem nicht gestört“, heißt es schnell. – Spiegel

Heute erhält die 50-Jährige eine IV-Rente und engagiert sich als Präsidentin des Vereins Equilibrium für Depressionsbetroffene. Es gehe ihr vor allem darum, die Öffentlichkeit für diese «unfaire Krankheit» zu sensibilisieren, sagt Christine Heim: «Das grosse Problem der Depression ist, dass sie von aussen fast nicht sichtbar ist oder dass man sie nicht als Krankheit anerkennt. In unserer Gesellschaft gilt als krank, wer ein gebrochenes Bein hat – und nicht, wer angezogen im Bett liegt.»  Die betroffene Christine Heim betont, wie zentral es sei, gute Freundschaften zu pflegen: «Es nützt uns nichts, wenn wir 1000 Followers auf Facebook haben – aber im wirklichen Leben keinen einzigen echten Freund, bei dem man sich mal aussprechen und anlehnen kann.» – NZZ

Die Welt zerbricht jeden, und nachher
sind viele an den zerbrochenen Stellen stark.
Ernest Hemingway

WilhelmHumboldt-KraftDerSeele_400x300.jpg

Wir stärken, solange wir jung sind, unsere Seelen mit Hoffnung;
die Stärke, die wir so erwerben, befähigt uns später,
Verzweiflung zu ertragen.
Thornton Wilder

Depression

Jeder Tag ist ein Baustein
für die Ruine oder Kathedrale meines Lebens.
Rudi Lehnert

Rudi-Tag-Muellkippe_400x280

Ich habe immer das Leben gleich angesehen: als tragisch, aber mit der Aufgabe, es zu leben. Ein Satz, den ich vor mehreren Jahren schrieb, spricht es aus: „Das Leben ist ein tödliches Gesetz und ein unbekanntes. Der Mann, heute wie einst, vermag nicht mehr, als das Seine ohne Tränen hinzunehmen!“ Dieses an der Antike gebildete Gefühl stand über jeder meiner Stunden. – Gottfried Benn

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Debbie Henning – Blues All My Life

Einsame-Frau_330x330.jpg

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Cat Power – Woman Left Lonely

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

Banner-Aimersoft-Music-Converter_468

The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

Gelesen 10806 mal von 2039 Besuchern

Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love