Lesenswert : The New York Review of Books

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Sobald man als Leser dieses Prinzip kapiert hat,
ist es nicht mehr weit zur Lesesucht. – ZEIT

The New York Review of Books

scheint vom großen Zeitungssterben nicht tangiert zu werden, im Gegenteil, sie hat gerade die höchste Auflage aller Zeiten erreicht. Warum? fragt sich die ZEIT:

Das große Wunder: Die New York Review of Books ist heute, mehr als fünfzig Jahre nach ihrer Gründung, erfolgreicher als je zuvor. Sie ragt zu uns herüber aus einer eigentlich doch vergangenen Ära – und wirkt seit einiger Zeit immer mehr wie ein echtes Gegengewicht zum dahinrasenden Internet. The New York Review of Books wird alle zwei Wochen auf Zeitungspapier gedruckt. Sie besteht ausschließlich aus sehr langen Texten, in denen kompetente Leute in aller Ruhe, Klarheit und Gründlichkeit Fakten darlegen und die Dinge zu Ende denken. Mit solch altertümlichen Mitteln – Nachdenklichkeit! Komplexität! Expertentum! – hat die Review gerade die höchste Auflage ihrer Geschichte erreicht. Wie kann das sein? Und warum ist die Review bis heute so einzigartig?

Das Wunder dieser Zeitschrift lässt sich, zumindest teilweise, mit ihrer abenteuerlichen Vergangenheit erklären und mit einer Reihe unwahrscheinlicher Glücksfälle – und natürlich mit ihrem Inhalt. Ihrem etwas irreführenden Namen zufolge geht es dieser Zeitschrift um das Rezensieren von Büchern. In Wahrheit arbeitet sie seit 1963 daran, mittels neuer und alter Bücher die Welt besser zu verstehen. Und, oh ja: diese Welt, wenn möglich und wo nötig, zu verändern. Die besten Texte der Review sind Traktate der Aufklärung, getarnt als Buchbesprechungen. (…) Sobald man als Leser dieses Prinzip kapiert hat, ist es nicht mehr weit zur Lesesucht. – ZEIT

Warum es immer noch guten Journalismus und gute Literatur gibt? Weil es Leser wie mich gibt, die Qualität von Quantität, Tiefsinn von Schwachsinn, Weisheit von Dummheit zu unterscheiden wissen. Ich jedenfalls bin immer noch in der Lage, lange, auch sehr lange Texte zu lesen und zu genießen, meine Ansprüche übersteigen bei weitem den Facebook- & Twitter-Schwachsinn, mit dem andere tagein tagaus ihr Hirn zumüllen. Denken Sie immer daran: Ihr Kopf hat Besseres verdient!

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Man sagt oft, daß just wir, die Fernsehgenerationen, einen neuen Analphabetismus entwickeln. Viele von uns schaffen es zwar noch, das Wort “Bier-Klause” zu entziffern, aber sonst lesen sie kein Wort. Keine Zeitung, kein Buch, nichts. – Urs Widmer

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! Lesen macht sexy – Sie auch !

Für mich gibt es heute nichts Anziehenderes
als eine Frau, die liest.
Jonathan Franzen

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Je mehr der Mensch weiß, um so stärker ist er.
Und wenn der Mensch weiß, wie groß und erhaben das Ziel ist,
das er sich selbst gesetzt hat, ist er noch stärker.
Maxim Gorki

! Lesen macht stark : Sie auch !

Lesenswert

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Je mehr ich las, um so enger wurden meine Beziehungen zur Welt,
um so leuchtender und bedeutsamer wurde für mich das Leben.
Jedes Buch war wie eine kleine Sprosse,
über die ich vom Tier zum Menschen aufstieg.
Maxim Gorki

Und wenn Sie beim Schmökern gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

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Neil Diamond – Slow It Down

Bitte besuchen Sie : Rudis Bibliothek : Herzlich Willkommen

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love