Die Religions-Ebola frißt ihre Kinder

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Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern
vor dem fünfzehnten Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen,
dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.
Arthur Schopenhauer

An Religions-Ebola stirbt man nicht, an ihr verblödet man nur. Das habe ich in diesem Jahr hier schon dreimal bewiesen und beklagt, und das Jahr ist noch nicht vorüber… Schreiten wir also zum vierten Fall. Jetzt hat sich Papst Franziskus zur Kindererziehung geäußert. Solange es die Würde des Kindes nicht verletze, könnten Eltern ihr Kind zur Strafe schlagen, erklärt der gute Hirte und die braven Vatikan-Schafe verteidigen diese menschenverachtende und gesetzeswidrige Haltung natürlich. Immerhin ist in rund 39 Ländern der Erde die Prügelstrafe in jeglicher Form verboten. Aber was kümmert die göttliche Kirche weltliches Recht? Und warum sollten fromme Kinderficker unschuldige Kinder nicht auch schlagen dürfen? Die Presse ist not amused. Ich auch nicht. Heiliger Vater, das ging daneben, meint zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung. Meine ich auch. Und Sie?

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Seine Kinder zu schlagen ist aus Sicht von Papst Franziskus in Ordnung, solange dabei deren Würde geachtet werde. Das erklärte das Kirchenoberhaupt diese Woche bei seiner wöchentlichen Generalaudienz, die der Rolle von Vätern in der Familie gewidmet war. Bei der Gelegenheit gab Franziskus preis, was für ihn einen guten Vater ausmache. Dies sei jemand der mit Bestimmtheit zu korrigieren vermöge, ohne dabei das Kind zu entmutigen.

Dazu erzählte der Papst eine Anekdote: „Einmal habe ich einen Vater bei einem Treffen mit Ehepaaren sagen hören: ‚Ich muss manchmal meine Kinder ein bisschen schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu demütigen‘.“

„Wie schön!“, erklärte Franziskus. „Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.“ – ZEIT

Was offenbart, wes Ungeistes Kind der unselige Franziskus ist. Bitte mehr desgleichen, damit’s auch der vorletzte und der letzte Gläubige merkt und der Kirche endlich den Gnadenstoß gibt. Die Religion hat im Diesseits nichts verloren, sie gehört ins Jenseits. Amen. Einige haben’s schon gemerkt und kommentieren bissig:

Kinder zu schlagen gilt im Vatikan also als „in Ordnung“? Und Päpste zu schlagen – ist das auch in Ordnung? – Kommentar 5

Hört sich an als ob der Franz als Kind zu oft eins auf die Birne gekriegt hat. – Kommentar 6

„Aber tut es gerecht“ ist an Zynismus schwer zu überbieten und zeigt, dass trotz aller vermeintlicher Nächstenliebe der Religion doch etwas zutiefst Menschenverachtendes innewohnt. – Kommentar 8

Die Mär vom Heiligen Opi, Fortsetzung:

Der Papst hält also das Schlagen von Kindern für in Ordnung? Die üblichen Eindämmungsstrategien nach missglückten päpstlichen Sätzen ziehen hier nicht. Das Zitat ist nicht aus dem Zusammenhang gerissen, seinen Sinn haben Journalisten nicht ins Gegenteil verkehrt. Mag sein, dass der alte Herr gesundheitlich angeschlagen ist. Aber klar ist: Er denkt so. Mutti bereitet mit Liebe ein gemütliches Heim, Vati sorgt für Zucht und Ordnung.

Mein Gott, Franz! Es gibt ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das gilt zwar nicht überall, aber es ist ein gutes Recht, für das die Kirche durchaus streiten könnte. An diesem Recht gibt es nichts zu relativieren. Es ist ein Menschenrecht. Und Katholiken sind – Karnickel hin, Schäfchen her – auch Menschen. – ZEIT

Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus,
ärgert dich deine Hand, so hau sie ab,
ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab,
und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.
Heinrich Heine

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Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen,
nicht selbst zu existieren braucht.
Charles Baudelaire

Manche halten Franziskus für einen Heiligen. Er ist aber nur ein weiterer Unheiliger, der weiteres Unheil über die Menschheit bringt. So man ihn läßt. Es wird höchste Zeit, daß die Menschen den Religionen den Krieg erklären. Religionen sind kein Geschenk des Himmels, sie sind Ausgeburten der Hölle, alle Religionen sind des Teufels, erfunden von teuflisch machthungrigen und geldgierigen Menschen, um andere Menschen zu bevormunden, zu unterdrücken und auszubeuten. Herr & Sklave, wieder mal bzw. immer noch. Wenn wir die Sklaverei abschaffen konnten, können wir auch die Religionen abschaffen. Da bin ich ganz sicher. Der Tag wird kommen, da all diese falschen Götter & Götzen in sich zusammenstürzen.

Eine ordentliche Tracht Prügel hat noch keinem geschadet – nur Hiebe auf den Kopf machen dumm. Zu lange haben die christlichen Kirchen Gewalt gegen Kinder gerechtfertigt, gern mit dem Satz aus dem Alten Testament, dass sein Kind züchtigt, wer es liebt. Die Folgen waren furchtbar. Das lebt noch in zu vielen Köpfen zu vieler Väter, die sich jetzt von Franziskus bestätigt sehen können, ob der das will oder nicht. – SZ

Bereits Mitte Januar hatten Aussagen des Papstes für Irritationen gesorgt. Kurz nach den Anschlägen auf die Redaktion von Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt in Paris hatte sich Franziskus Mitte Januar zur Meinungsfreiheit und deren Grenzen geäußert. Auf Beleidigungen dürfe man nicht mit Gewalt reagieren, „aber wenn mein guter Freund, Doktor Gasbarri (päpstlicher Reisemarschall; Anm. d. Red.) meine Mutter beleidigt, erreicht ihn ein Faustschlag.“ – SZ

Ein Mann erzählt dem Papst, dass er seine Kinder manchmal „ein bisschen“ schlage. Was sagt Franziskus? „Wie schön.“ Das ist ein wahrer Schlag ins Gesicht. Wenn Erwachsene gegen Kinder Gewalt anwenden, ist das Machtmissbrauch. Eine Erniedrigung des Kindes. Dass der Papst einen Vater bestärkt, nur weil er sein Kind nicht ins Gesicht haut, ist unsäglich. Dass er dies würdevoll und gerecht nennt, ist unfassbar. Wenn ein Erwachsener ein Kind schlägt, verletzt er dessen Würde. Ein wichtiges Ziel von Erziehung ist, dass das Kind lernt, dass nur es selbst über seinen Körper bestimmen darf. Wer sein Kind schlägt, lehrt das Gegenteil. – Spiegel

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Man sehe sich Menschen an, die eine Ikone küssen, an sie heran kriechen, sie anbeten und fürchten. Wenn es möglich war, Menschen in dieser Weise zu betrügen, dann gibt es keine Täuschung, der sie nicht erliegen würden. – Leo Tolstoi

Die meisten und schlimmsten Übel, die der Mensch dem Menschen zugefügt hat, entsprangen dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen. – Bertrand Russell

Der Monotheismus hat wirklich eine Verwüstung angerichtet und ist eine unserer schlimmsten Erfindungen. Sehen Sie sich in der Welt um! Betrachten Sie den Schaden, den das Christentum angerichtet hat. Darin heißt es, daß dieses Leben wertlos sei. Alles, wonach wir streben sollen, ist ein Leben nach dem Tod. Aber es gibt kein Leben nach dem Tod. Hier ist der Himmel, und hier ist die Hölle. Das ist alles, was wir haben und alles, was wir bekommen werden. Und es ist ein sehr guter Deal. Das Leben ist kurz und geht schnell vorbei. Doch solange es da ist, ist es phantastisch. Warum also etwas anderes wollen? – John Banville

Religion – eine Geißel der Menschheit

Soweit ich. Auch andere sind auf Religionen absolut nicht gut zu sprechen: The cancer called Religion! Und wie halten Sie’s mit der Religion?

Kirchenlieder und Gebete sind machtlos,
denn es gibt keine Götter.
Jim Crace

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Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten,
wenn man fest daran glaubt.
Japanisch

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Robert Long – Jesus führt

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love