Soylent – Guten Appetit!

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Rob Rhinehart mit seiner Erfindung Soylent – © Josh Edelson

Je länger ich auf diesem Planeten weile, umso weniger erstaunt mich noch etwas, was der Mensch so anstellt, er ist einfach zu allem fähig. Aber umso mehr empöre ich mich über vieles, was der Mensch verursacht, z.B. Armut, HungerKrankheit, AusbeutungFolter, Terror & Krieg. Was uns noch so blüht bzw. droht habe ich kürzlich hier beschrieben: So leben wir in fünf Jahren – und heute?! Heute will der Mensch das Essen abschaffen. Soylent: Das Ende des Essens titelt die ZEIT heute. Geht es nach Rob Rhinehart, gibt es statt schmackhaftem Futter auf Gourmet-Tellern künftig nur noch seinen Energy-Drink Soylent aus der Flasche. Wohl bekomm’s!

Worum geht es ihm? Wie immer im Turbo-Kapitalismus geht’s um noch mehr Produktivität, noch mehr Effizienz, noch mehr Selbstoptimierung und natürlich um noch mehr Geld, Geld, Geld. Geld, das man natürlich mit Soylent verdienen will und wird, Geld, das man verdienen will und wird, indem die Leute mehr arbeiten und weniger essen:

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Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender
für ein ausgefülltes Leben.
Gerhard Uhlenbruck

Rhinehart wende sich an die Hacker-Generation, für die es lästig sei, jeden Tag über das Mittagessen nachdenken zu müssen. Rob Rhinehart ist zum Darling der Food-Hacking-Bewegung geworden, wie sich die Techies nennen, die nicht an neuen Gadgets arbeiten, sondern unser Essen optimieren wollen. Vorerst geht es ihm vor allem um Bequemlichkeit. Mit Wasser angerührt versorgt Soylent den Körper mit 2.000 Kalorien – kein Nachmittagstief, kein Hungergefühl, und das alles für zehn Dollar am Tag, so verspricht Rhinehart. Sein Getränk soll jene Mahlzeiten ersetzen, die nur dazu dienen, den Magen zu füllen, heißt es bei Soylent. „Was wäre, wenn Sie sich nie wieder Gedanken über das Essen machen müssten?“, fragt ein Video. Statt eines schnellen Döners oder einer Tiefkühlpizza sollen wir Soylent trinken. Und anstatt eine lange ungesunde Mittagspause zu machen, sollen die Programmierer im Silicon Valley dank Rhinehart durcharbeiten können. – ZEIT

Durcharbeiten bis zum Umfallen: Von der Karriere in die Katastrophe : Burn-out nennt man das. Rob Rhinehart ist mit seinen 26 Jahren zu jung, um das zu wissen. Er wird es lernen. Auf die schmerzhafte Art.

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Heutzutage darf es keine Pausen geben in diesem immer wahnsinnigeren Rennen, das von endlosen Aktivitäten bestimmt ist: auf die Welt kommen, essen, lernen, vögeln, produzieren, zappen, kaufen, verkaufen, kacken und sterben. Dieses ewige Tun, und dann ist doch alles in einer Nanosekunde, im Nu vorbei. – Andrea Camilleri

Soylent – Das Ende des Essens?

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Alles in der Welt kann dem Menschen genommen werden,
nur das eine nicht: was er gegessen hat.
Ephraim Kishon

 http://bluesdiary.com/wp/audio/Hosea_Hargrove_-_I_Love_My_Life.mp3

Hosea Hargrove – I Love My Life

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love