So leben wir in fünf Jahren – und heute?!

Augmented-Reality-Smartphone_440x240

So leben wir in fünf Jahren

will Stefan Schmitt in der ZEIT wissen. Ich wäre schon froh wenn ich wüßte, ob überhaupt und wenn ja wie ich nächstes Jahr leben werde. Bekanntlich kann für jeden alles verdammt schnell vorbei sein… Popstar Marc Lory, 37, tot. Auch Zeitungen sterben allerorten wie die Fliegen, wünschen wir der ZEIT, daß sie 2019 noch lebt. Nun ja, die digitale ZEIT wird mit Sicherheit überleben, Sie tun also gut daran, sich schon mal mit einem starken RSS-Reader anzufreunden und sich ein Tablet oder Fonepad anzuschaffen. Wie also werden wir in fünf Jahren leben? In einer Augmented Reality = Erweiterte Realität. Wie die aussehen wird erzählt uns Stefan Schmitt in seinem Artikel und der Leser Hermann Frank kommentiert:

Technischer Fortschritt als geistiger Rückschritt? Natürlich ist es nicht gerechtfertigt, all diese Errungenschaften per se als Untergang des echten Erlebens und damit auch der Selbstreflexion zu verteufeln. Aber: Eine Generation, die all diese Segnungen im täglichen Leben als selbstverständlich und notwendig erachtet (weil sie eben damit aufwächst) könnte irgendwann schmerzhafte Erfahrungen machen – wenn zum Beispiel schon ein simpler Stromausfall über längere Zeit praktisch zur totalen Handlungsunfähigkeit führt, nachdem selbst alltägliche Abläufe nur noch digital „gekonnt“ werden. Wo habe ich das nur vor kurzen gehört: „Meine Tochter hat 140 Apps auf Ihrem Smartphone, aber kann keine Karotte schälen…“ – kommentiert Hermann Frank

 Das gute digitale Leben

Ein Zimmer in Austin, Texas. Ein Schreibtisch, ein paar Lampen. Das sieht man auf dem Filmchen, das Rolston gerade abspielt, aufgenommen in seinem Versuchslabor. Dann kommt ein Mitarbeiter zur Tür herein. Es ist Jared Ficklin, ein Programmierer mit langen Haaren und einem grünen Karohemd. »Einschalten!«, sagt Jared und deutet auf eine Lampe in der Ecke. Das Licht geht an. »Einschalten!«, sagt er und deutet auf eine andere Lampe, auch die geht an. Jared führt noch andere Kunststückchen vor. Er lässt Kalenderdaten auf seinen Schreibtisch projizieren, indem er sagt: »Zeig mir meine Termine!« Er bestellt eine Pizza durch bloßes Reden, das Pizzamenü wird wie von Zauberhand auf seinem Schreibtisch eingeblendet, er deutet auf seine Lieblingspizza und wählt sie aus. Am Ende sagt Jared »good-bye«, und alle Lichter gehen aus. – ZEIT

Das verpaßte analoge Leben
Unser Leben ist ein Wartezimmer, niemand ruft uns auf.
Poetry-Slam von Julia Engelmann

Der Produktdesigner Mark Rolston gab sich 2008 in einem Interview mit der ZEIT hellsichtig: Die Idee vom Ende des Buches ist lächerlich. Niemand wird das Buch abschaffen. Irren ist menschlich, er konnte also keine 6 Jahre in die Zukunft sehen. Stefan Schmitt versucht’s jetzt mit etwas bescheideneren 5 Jahren. Ich versuch’s noch bescheidener und bin vollauf zufrieden damit, wenn mir ein Tag nach dem anderen wirklich gelingt. Und so begegne ich jeden Morgen einem neuen Tag, der mich freundlich anlächelt und von mir wissen will: Na, was machen wir heute?

Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages
sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.
Goethe

RudiLehnert-TagBaustein_400x300.jpg

Jeder Tag, den du morgens betrittst, ist heiliger Grund.
Mach keine Müllkippe draus.
Rudi Lehnert

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Hosea Hargrove – I Love My Life

So leben wir in fünf Jahren. Wirklich? Und wer will das wissen? Und was ist mit HEUTE? Das Leben wird nicht in fünf Jahren, nicht in zwanzig und auch nicht in hundert Jahren gelebt, das Leben wird HEUTE gelebt, wird immer nur und bis in alle Ewigkeit HIER & JETZT gelebt! Amen.

Frage nicht, was das Geschick morgen will beschließen;
unser ist der Augenblick, laßt uns den genießen!
Friedrich Rückert

Augmented Reality

Vom Buch zum Byte

Und wenn Sie bei der Gestaltung des Tages und der Vorbereitung der Zukunft gerne gute Musik hören, Bluesdiary hat den Soundtrack dazu.

Rilke-BluehtEinBaum-TodLeben_400x300_thumb.jpg

Was ist das Leben? Es ist das Aufblitzen eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet. – Indianerhäuptling Blackfoot auf dem Totenbett

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Popa Chubby – Time Is Killing Me

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

Banner-Aimersoft-Music-Converter_468

The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

Gelesen 17135 mal von 2976 Besuchern

Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love