Mamaya – Das Wort zum Sonntag

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Etta James – Life, Love & The Blues

Mamaya – Das Wort zum Sonntag

Keine Angst, ich bin auf meine alten Tage keineswegs gläubig geworden und höre mir schwachsinnige Sonntagspredigten an. Aber ich stärke mich immer wieder gerne mit starksinnigen Texten wie dem von Tom Borg: Mamaya – Über Zeitverschwendung und Lebensqualität – das Kontrastprogramm zu Deutschland im Stress – Reise durch ein krankes Land am Dienstag Abend im Ersten.

Für mich als Ehemann einer Filipina war „mamaya“ eines der ersten Wörter das ich in ihrer Sprache erlernte. Dieses philippinische Wörtchen meint übersetzt in etwa „später, demnächst, gleich“. Im praktischen Leben bedeutet es quasi alles von sofort bis nie. Wann gibt es Abendessen? Mamaya! Wann gehen wir nach Hause? Mamaya! Und selbst als ich auf den Philippinen in einem Jeepney saß und die Minuten vergingen und das Gefährt sich einfach nicht in Bewegung setzen wollte, da lautet die Antwort auf meine Frage wann es denn endlich los ginge: Mamaya. Philippinische Jeepneys, immerhin das wichtigste Personentransportmittel in Stadt und Land, kennen keinen Fahrplan. Sie fahren dann los, wenn der Fahrer meint, sein Kleinbus wäre ausreichend voll besetzt, was wiederum abhängig von Ort, Tageszeit und Fahrer völlig unterschiedlich beurteilt wird.

Als pünktliche geschäftstüchtige Westeuropäer denken wir gewinnoptimierend, kalkulieren unsere Zeit perfekt durch, auf dass ja keine Minute ungenutzt verstreicht. Aber was bringt uns wirklich Gewinn? Was macht unser Leben lebenswert? Sind es nicht vielleicht doch diese kurze Momente der Ruhe, des Wartens, des Austauschs mit anderen? Das freundliche Lächeln des Gegenübers, sein aufrichtiges Interesse an dem was wir mitzuteilen haben? Sind diese zufällige alltägliche und selbstverständliche soziale Kontakte nicht vielleicht doch wertvoller für ein erfülltes Leben als ein professionell durchgeplanter Terminkalender? Vielleicht sollten wir einmal darüber nachdenken – später, irgendwann, mamaya… – Mamaya

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Für weniger digitalen Nonsens und mehr kulturellen Sinn, für digitales Fasten und kulturelles Schlemmmen, für weniger Hektik, mehr Zeit und die Entschleunigung des Lebens plädieren auch:

Für mehr Lebensqualität

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Jeder Tag, den du morgens betrittst, ist heiliger Grund.
Mach keine Müllkippe draus.
Rudi Lehnert

Und wie ist das mit Ihnen: Hat Ihr Leben die Qualität, die Sie sich wünschen? Wenn nicht, wird es wohl höchste Zeit, vom Labern und Jammern zum Tun zu schreiten, damit Sie schon bald mitjubeln können:

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Hosea Hargrove – I Love My Life

Best Blues @ Bluesdiary

When you’re in trouble, the Blues is the man’s best friend.
Otis Spann

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The Blues is the roots and the rest are the fruits.
Willie Dixon

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love