Welttag gegen die weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar 2013

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! Schluß mit Schneiden !

Seit 2003 ist der 6. Februar der internationale Tag der “Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung!” Alle elf Sekunden wird irgendwo auf der Welt ein Mädchen dem grausamen Ritual der Klitorisbeschneidung unterworfen. Immer häufiger auch in europäischen Staaten, die einen hohen Anteil an Einwanderern aus Ländern aufweisen, in denen dieses Ritual praktiziert wird.

Weltweit leiden 160 Millionen Mädchen und Frauen unter den Folgen grausamer Genitalverstümmelung, jährlich kommen nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation drei Millionen Mädchen hinzu. — arte.tv

Die Genitalverstümmelung wird in etwa 28 afrikanischen Staaten praktiziert. Weltweit leben nach Angaben der Frauenrechtsorganisation “Terre des Femmes” mehr als 160 Millionen Mädchen und Frauen, die derart verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieses blutigen Rituals – 8.000 täglich. Dabei werden Klitoris und Schamlippen mit oft primitivem Gerät entfernt und die Vagina in vielen Fällen zudem bis auf eine kleine Öffnung zugenäht. An dem Eingriff sterben Schätzungen zufolge etwa fünf bis zehn Prozent der Opfer. Grund für dieses Ritual sind meist tief verwurzelte Traditionen. So soll die weibliche Beschneidung auch dazu beitragen, die Ehre einer Frau zu bewahren.

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Aktuellen Angaben von Unicef zufolge leben weltweit mehr als 140 Millionen Mädchen und Frauen, die an ihren Genitalien verstümmelt wurden. Jedes Jahr werden erneut etwa drei Millionen Mädchen Opfer dieser Praktik: das sind 8.000 jeden Tag! Und auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko ausgesetzt, heimlich hierzulande oder im Ausland an ihren Genitalien verstümmelt zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass auch Sie sich differenziert mit dem Thema auseinandersetzen.

Unser Ziel ist es, Genitalverstümmelung jenseits von Voyerismus darzustellen: Als Ausdruck einer weltweit verbreiteten Diskriminierung und Gewalt gegen das weibliche Geschlecht. Genitalverstümmelungen sind Menschenrechtsverletzungen! Terre des Femmes setzt sich dafür ein, diese Form der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Gemeinsam können wir gegen Genitalverstümmelungen aktiv werden. Ihre Unterstützung zählt!  — Terre des Femmes

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love