Social Reading – Vom Buch zum Byte

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Social Reading – Vom Buch zum Byte

Was Public Viewing für das Bild ist, ist Social Reading für den Text. Man sieht und liest nicht länger allein im stillen Kämmerchen, sondern zusammen auf öffentlichen Plätzen, auf analogen Marktplätzen und digitalen Netzplätzen. Um Public Viewing geht es mir hier nicht, ich kann mit Fußball auf Großleinwand nichts anfangen, wohl aber um Social Reading: eBooks und Audiobooks sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch und werden das papierne Buch wohl schon bald in Bibliotheken und Archiven vergammeln lassen. PC Magazine warf schon 2008 das Papierhandtuch, andere Verlage werden folgen. Amazon verkauft schon jetzt mehr eBooks als Bücher.

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Ein Buch muß die Axt sein
für das gefrorene Meer in uns.
Franz Kafka

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Doug Ashdown – Have You Read To Your Children Today

Inspiriert zu diesem Artikel wurde ich von dem Spiegel-Bericht Lesen im Schwarm. Am besten Sie lesen ihn auch zuerst als Einstieg in das Thema und arbeiten sich dann nach Gusto durch die von mir unten zusammengestellten Links. Danach können Sie mitreden, wenn demnächst überall von Social Reading die Rede ist.

„Ich liebe Papierbücher“, sagt Kissane. „Nur leider funktionieren sie nicht so gut; man kann Zitate und Anmerkungen nicht einfach mit Freunden teilen. Der Text ist ein Gefangener des Papiers.“ Kissane ist Teil einer subversiven Befreiungsbewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, dieser Gefangenschaft ein Ende zu setzen. Sie zählt zu einer neuen Generation von Buch-Nerds, die schwärmen vom Lesen im Schwarm. Readmill ist eine Art Facebook für Buchfreunde, ein „Social Reading“-Portal im Netz. Tag und Nacht speist Kissane neue Textstellen und Kommentare ein, ihre 102 „Follower“ wissen genau, was sie gerade liest und was sie davon hält. Sie wiederum „folgt“ den Lektürespuren von 73 anderen Readmill-Mitgliedern. – Spiegel

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Social Reading

Der Marktanteil elektronischer Bücher liegt in den USA bei über acht Prozent, Tendenz rasant steigend. Amazon verkauft schon heute mehr E-Books als Papierbücher; über zwölf Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung geben an, einen E-Book-Reader zu besitzen. In spätestens 20 Jahren werden Papierbücher fast verschwunden sein, das zumindest glaubt jeder dritte Deutsche unter 30 Jahren laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Skeptiker bezweifeln diese Zwangsläufigkeit, andere sprechen von „Biblionekrophilie“. – Spiegel

eBook-Apps

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Je mehr ich las, um so enger wurden meine Beziehungen zur Welt, um so leuchtender und bedeutsamer wurde für mich das Leben. Jedes Buch war wie eine kleine Sprosse, über die ich vom Tier zum Menschen aufstieg. – Maxim Gorki

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Die Zukunft des Buches

Wir wollen anders aus dem Buche heraustreten, als wir in das Buch eingekehrt sind. Wir wollen verwandelt sein, wir wollen bereichert sein, wir wollen das Gefühl haben, wir sind gewachsen, wir haben selber an Wert zugenommen oder, wie es viel einfacher heißt, das Buch hat uns etwas gegeben. Ja, ein Buch muß etwas geben. Ein Buch kann auch etwas geben, indem es uns etwas nimmt. – Johannes R. Becher

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Rudi liest & hört

Für offene Ohren

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Alvin Lee – The Bluest Blues

Best Blues @ Bluesdiary

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love