Reservoir Dogs – Tarantinos Schlachthaus-Debüt

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Quentin Tarantinos Filme gleichen Schlachthäusern: extrem blutig und brutal. Nichts für zarte Gemüter. Sie sind also gewarnt. Tarantinos Filme kann man nicht beschreiben, dazu sind sie zu schrill, zu grell, zu wüst, zu blutig, zu absurd. Überzogen und überdreht. Und trotzdem immer glaubwürdig. Für mich ist der Mann ein Regie-Genie. Aber auch vor der Kamera macht er eine mehr als gute Figur, wie man in Reservoir Dogs und vor allem auch in Pulp Fiction sehen kann. Der kurzen Rede kurzer Sinn: Filme sind zum Ansehen, nicht zum Beschreiben da. Reservoir Dogs ist ein absolutes MUSS für jeden echten Cineasten! Inhaltlich kann man solche Filme nürlich nicht genießen, man wird sie wohl eher erleiden. Aber gutes Kino ist nun mal kein leicht verdauliches Fastfood. Also nehmen Sie sich etwas Zeit zum Verdauen. Guten Appetit & Gute Verdauung!

Tarantinos Regiedebüt – mit dem unsäglichen deutschen Titel „Wilde Hunde“ – zeigt schon deutlich die Vorlieben des Regisseurs für ein Kino, das gegen den Strich bürstet, was klassische Dramaturgie, inhaltliche Aussage und Effekte angeht. Tarantino schafft klassische Tragödien und handelt doch gegen deren Regeln. Formal ist „Reservoir Dogs“ eine solche klassische Tragödie mit dem kathartischen Ende, dem Tod aller, und doch durchbricht er diese klassische Form der Tragödie an etlichen Punkten. Die Geschichte selbst ist derart simpel gestrickt, daß sie nicht weiter auffällt. Wie Tarantino diese Geschichte aber verarbeitet, ist hoch interessant und spannend inszeniert. – Filmstarts

Reservour Dogs

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Für Filmfreunde

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love