Welttag der Toleranz am 16. November 2011

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Welttag der Toleranz am 16. November

Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich,
das eine symmetrisch, das andere nicht,
und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.
Gotthold Ephraim Lessing

http://bluesdiary.com/wp/audio/Earl_King_-_Love_Is_The_Way_Of_Life.mp3

Earl King – Love Is The Way Of Life

Die beiden Kids habe ich im Sommer 2006 aufgenommen – bleibt zu hoffen, daß sie auch heute noch ein Herz und eine Seele sind und keine Zwietracht ihr Leben zerstört.

Der internationale Tag für Toleranz findet jedes Jahr am 16. November statt. Der Gedenktag geht zurück auf den 16.11.1995: damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO feierlich die Erklärung von Prinzipien der Toleranz. Seitdem erinnert die UNESCO mit dem Tag für Toleranz an jene Regeln, die ein menschenwürdiges Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen auf unserem Planeten ermöglichen.

Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen. Laut UNESCO ist Toleranz „eine Tugend, die den Frieden ermöglicht“, und dazu beiträgt, „den Kult des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden“. Sie stützt sich auf Werte wie die Menschenrechte und Grundfreiheiten eines jeden Menschen.

Robert Walser phantasiert uns vor, wie eine friedliche Welt voller Liebe, Achtung und Toleranz aussehen könnte:

Freundlich sind dort die Menschen. Sie haben das schöne Bedürfnis, einander zu fragen, ob sie einander unterstützen können. Sie gehen nicht gleichgültig aneinander vorbei, aber ebensowenig belästigen sie einander. Liebevoll sind sie, aber sie sind nicht neugierig. Sie nähern sich einander, aber sie quälen einander nicht. Wer dort unglücklich ist, ist es nicht lange, und wer sich dort wohl fühlt, ist nicht dafür übermütig. Die Menschen, die dort wohnen, wo die Gedanken wohnen, sind weit davon entfernt, eine Lust in irgend jemand anderes Unlust zu finden und eine abscheuliche Freude zu fühlen, wo ein anderer sich in Verlegenheit befindet. Sie schämen sich dort jeglicher Schadenfreude; lieber sind sie selber beschädigt, als daß sie gerne sähen, wie ein anderer Schaden nimmt. Diese Menschen haben insofern ein Bedürfnis nach Schönheit, als sie nicht gerne ihres Mitmenschen Schaden sehen. Alle Leute wünschen dort allen nur das Beste.

Keiner lebt dort, der nur sich selber Gutes wünschte und nur seine Frau und seine Kinder wohl aufgehoben wissen will. Er will, daß auch des andern Frau und des andern Kinder sich glücklich fühlen. Wenn ein Mensch dort irgend einen Unglücklichen sieht, ist sein eigenes Glück auch bereits zerstört, denn dort, wo die Nächstenliebe wohnt, ist die Menschheit eine Familie, und es kann dort niemand glücklich sein, wenn nicht jedermann es ist. Neid und Mißgunst sind dort unbekannt, und die Rache ist ein Ding der Unmöglichkeit. Kein Mensch ist dort dem andern im Weg, es triumphiert keiner über den andern. Wo einer Schwächen an den Tag legt, findet sich niemand, der sie sich alsogleich zu Nutzen macht, denn es nehmen alle eine schöne Rücksicht aufeinander. Der Starke und Mächtige kann dort nicht Bewunderung ernten, denn alle besitzen eine ähnliche Kraft und üben eine gleichmäßige Macht aus. Die Menschen geben und nehmen in anmutigem, Vernunft und Verstand nicht verletzendem Wechsel. Liebe ist dort das bedeutendste Gesetz; Freundschaft die vorderste Regel. Arm und reich gibt es nicht. Keine Könige und keine Kaiser hat es dort, wo der gesunde Mensch wohnt, je gegeben. Die Frau herrscht dort nicht über den Mann, der Mann aber ebensowenig über die Frau. Es herrscht niemand, außer jedermann über sich selber. Alles dient dort allem, und der Sinn der Welt geht deutlich dahin, den Schmerz zu beseitigen. Niemand will genießen; die Folge ist, daß alle es tun. Alle wollen arm sein; hieraus folgt, daß niemand arm ist. Dort, dort ist es schön, dort möchte ich leben. Unter Menschen, die sich frei fühlen, weil sie sich beschränken, möchte ich leben. Unter Menschen, die einander achten, möchte ich leben. Unter Menschen, die keine Angst kennen, möchte ich leben. Ich sehe wohl ein, daß ich phantasiere.

Dort, dort ist es schön, dort möchte ich leben… Ich auch!

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Ich teile Ihre Meinung nicht,
aber ich werde mich in Stücke reißen lassen dafür,
daß Sie Ihre Meinung sagen können.
Voltaire

http://bluesdiary.com/wp/audio/Earl_King_-_Love_Can_Save_The_World.mp3

Earl King – Love Can Save The World

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love