Der digitale Wegelagerer Apple am Presse-Pranger


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Apple, der Wegelagerer titelt die ZEIT heute online. Und wieder einmal wird Apple als übler Zensor (nicht nur) von der ZEIT an den Presse-Pranger gestellt:

Kein „Ulysses“ für’s iPad: Eine James-Joyce-App muss die Zeichnung eines Schwimmers auswechseln. Die Strichfigur trug keine Badehose! Apple ist kein Verlag. Apple publiziert nicht. Die Firma ist ein Zwischenhändler, der Autoren, professionellen Verlagen und allen kritischen Stimmen eine willkürliche Messlatte vorsetzt: ein digitaler Wegelagerer. – Die ZEIT

Man könnte lachen wenn das nicht so todtraurig wäre. Apple maßt sich also an zu bestimmen, was wir auf dem iPad sehen und lesen dürfen und was nicht. Ein Scherz? Leider nein, das ist Apples bitterböser Ernst. Da hilft nur eines: dem Zensor Apple mit Zensur = Boykott begegnen. Ich tue das seit jeher. Und Sie?

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The message that these black boxes send to Apple’s customers isn’t: hey, kids, don’t look at porn. The message is that the sight of two men kissing is a bad thing, and that homophobia is a good thing. For allowing Apple to send that message, Steve Jobs should be ashamed of himself. – The Big Money

Zensur ist eine üble Sache, das weiß man spätestens seit Hitlers Bücherverbrennung. Steve Jobs ist nicht Hitler und Apple ist nicht das Dritte Reich. Trotzdem mag ich beide nicht. Weil ich ein freier Mann bin, der selbst bestimmt wie er leben will. Deshalb habe ich nie ein Apple-Produkt besessen und werde auch nie eines besitzen. In Ewigkeit, Amen.

„Die inhaltliche Einflussnahme von Apple ist ein Verstoß gegen die Presse- und Meinungsfreiheit, den wir so nicht hinnehmen können“, sagte Nikolas Hill, Hamburgs Staatsrat für Medien. – Spiegel

„Wir können und werden als Verlage unsere Seele nicht verkaufen, nur um ein paar Kröten von Apple zu bekommen“, sagte Wolfgang Fürstner, Geschäftsführer des Zeitschriftenverbandes VDZ. Heute passten dem Konzern nur nackte Brüste und andere angeblich sexistische Inhalte nicht, „und morgen sind es wichtige gesellschaftliche und politische Themen, die den Verantwortlichen von Apple missfallen. Das ist Zensur und davor müssen wir uns schützen“. – Spiegel

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Hätte der liebe Gott etwas gegen Nacktheit, Sex und Erotik,
würden wir mit Zwangsjacke und Keuschheitsgürtel
zur Welt kommen.
Rudi Lehnert

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beauties @ pix2day

Eine Frau zu betrachten, ob nackt oder nicht, hat therapeutische Wirkung, und meiner Ansicht nach ebenso die Zeichnung. Ja, ich will das Verlangen herausfordern, ich sehe nicht, was daran schlecht sein soll. Ungesund, weil künstlich ist es, die Figur, den Busen, den Bauch, das Geschlecht zu verbergen. – Aslan

Zensor Apple in der Kritik

Rudi bloggt

Rudi setzt auf Archos

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Aktfotografie @ WebKompass

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love