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E Nomine – Herr der Schatten
Welttag der Suizidprävention am 10. September
Aufstehen, Straßenbahn, vier Stunden Büro oder Fabrik, Essen, Straßenbahn, vier Stunden Arbeit, Essen, Schlafen, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag immer derselbe Rhythmus – das ist sehr lange ein bequemer Weg. Eines Tages aber steht das “Warum” da, und mit diesem Überdruß, in den sich Erstaunen mischt, fängt alles an. Schließlich führt dieses Erwachen mit der Zeit folgerichtig zu der Lösung: Selbstmord oder Wiederherstellung. — Albert Camus
Alle drei Minuten versucht in Deutschland jemand, sich das Leben zu nehmen, alle 47 Minuten gelingt das tatsächlich jemandem. Etwa 11.000 Menschen sterben jährlich durch eigene Hand (wobei zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist), das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Gewalttaten und Aids zusammen. Der Welttag der Suizidprävention wurde erstmals am 10.September 2003 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen, um auf dieses ungelöste Menschheitsproblem und Tabuthema aufmerksam zu machen und auf verstärkte Bemühungen zu dringen, Selbsttötungen zu verhindern.
Wissenswert
- Welt-Suizid-Präventionstag 2009
- Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS)
- Internationale Gesellschaft für Suchtprävention (IASP)
- Wikipedia – Suizid
- Wikipedia – Liste von Suizidenten
- Suizid-Statistik für Deutschland und Osteuropa – PDF-Download
- Rudi – Welttag der Suizidprävention am 10. September 2008
Sechzig Jahre habe ich gelebt, in Wahrheit lebte ich vielleicht sechs Jahre, der Rest, essen, trinken, scheißen, pissen, schlafen, mit Frauen ins Bett gehn, beten, bauen, zeichnen, reisen, Eisenbahn, Flugzeug, Schiff, Verabredungen, die gräßliche Leere, aber sechs Jahre davon, oder vielleicht nur drei habe ich gelebt, war ich da, vergnügt, entzückt, erstaunt, habe gesehn, gehört, bin gegangen, habe geatmet, nachgedacht, vielleicht nur ein Jahr. Ein Jahr wahrhaft gelebt, ist es nicht genug? — Hermann Kesten
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Norbert