Die Web! Ist das Internet jetzt weiblich?

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Die Web! Ist das Internet jetzt weiblich?

Eine Umfrage für das „Pew Internet & American Life Project“ über Jugendliche und ihren Umgang mit sozialen Netzwerken hat ermittelt, daß vor allem Mädchen und junge Frauen dafür verantwortlich sind, daß das Web 2.0 so rasant wächst. Überall, wo im Internet von Nutzern Inhalte eingestellt werden, sind die Frauen in der Überzahl – abgesehen vom Video-Portal YouTube, das vor allem von Jungs genutzt wird.

Also fragt Jetzt.de, die Jugendwebseite der Süddeutschen Zeitung, Jan Schmidt, 36, wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg: „Ist das Internet jetzt weiblich?“

jetzt.de: Woran liegt es, dass Frauen zumindest hinsichtlich der Relevanz im Netz so schwach sind?

Schmidt: Das hat mit der Themenwahl zu tun. Es gibt unterschiedliche Praktiken des Bloggens, die unterschiedliche Chancen darauf haben, gelesen zu werden. Bei den Top-Blogs finden wir in Deutschland Themen wie Medien, Internet-Technologie und Wirtschaftsthemen. Ein Fachblog hat größere Chancen, bekannt zu werden als ein persönliches Tagebuch im Netz. Und bei persönlichen Tagebüchern haben die Frauen einen höheren Anteil. Eine andere Erklärung für die mangelnde Relevanz könnte sein, dass Frauen weniger Interesse daran haben, sich über das Bloggen oder über die Technik auszutauschen. Das ist wiederum ein Merkmal fast aller Top-Blogs – die tauschen sich übers Bloggen und den Einfluß von Blogs aus.

Blogging @ WebKompass

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love