Blog-Design für Anfänger

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Blog-Design für Anfänger

Der Artikel Information Design: Beginners Blog Design von Robin Good hat mich zu diesem Beitrag hier inspiriert. Robin Good sorgte aber nur für die Initialzündung, dann habe ich wie immer selbst weiter recherchiert und natürlich auch mein eigenes Know-how befragt. Die wichtigsten Fundstellen und Quellen, aus denen ich hier nun schöpfe, habe ich in der Linkliste unten für Sie zum Nachlesen und Vertiefen zusammengestellt.

Robin Good habe ich Ihnen hier bereits vorgestellt. Er ist für mich so etwas wie der Papst des guten Informations-, Kommunikations- und Blog-Designs. Eine absolute Koryphäe. Gebannt hänge ich an seinen Lippen, wenn er spricht. Ich wüßte und könnte gerne, was er weiß und kann. Na ja, so habe ich eben noch jede Menge Entfaltungsmöglichkeiten …

Auch über gutes Blog-Design habe ich mich hier schon ausgelassen: Bloggen – wie, warum und wozu? Das war am 14. September 2006. Da ich lieber auf der Überholspur als auf der Schleichspur lebe und ein extrem unruhiger und neugieriger Geist bin, habe ich inzwischen natürlich eine Menge dazu gelernt (nicht nur) in Sachen Blog-Design. Dieses Wissen will ich nun mit Ihnen teilen.

Die About-Seite

Ein sehr wichtiges Gestaltungselement Ihres Blogs ist die About-Seite. Und nur keine falsche Scham und Scheu vor Anglizismen, erstens versteht sie jeder und zweitens sind sie meist kürzer als “Über mich und mein Blog”.

Auf der About-Seite sollten Sie sich kurz vorstellen mit Name und Foto und wenn möglich auch ein paar persönlichen Details. Schließlich fallen Blogs nicht wie Sternschnuppen vom Himmel, sondern werden in mehr oder weniger solider Hand- und Kopfarbeit von Menschen gemacht. Wenn ich ein gutes Blog finde, will ich immer wissen, wer das warum und wie macht. Mich interessieren immer auch die guten (?) Menschen, die hinter guten Produkten stehen.

Zweitens sollten Sie sich hier kurz zu Sinn und Zweck Ihres Blogs äußern und dem geneigten oder flüchtigen Leser kurz und bündig mitteilen, was Sie hier warum zu sagen haben, also worum es in Ihrem Blog geht und was Sie antreibt, das Blog zu schreiben. Legen Sie einfach die Karten offen auf den Tisch. Wenn Sie also erleuchtet wurden und nun möglichst viel andere Schäfchen oder Sünder zu Ihrem Erlöser und Erwecker führen wollen, sagen Sie’s klar heraus. Ich bin dann allerdings weg. Denken Sie immer daran: Vegetarier essen keine Schweinshaxen und Atheisten lesen nicht die Bibel. Also halten Sie die Leute nicht unnötig auf und lassen Sie sie in Frieden oder Unfrieden und mit oder ohne Ihren Segen weiterziehen.

Das Impressum

Rechtliche Themen sind nicht gerade meine Stärke. Allerdings sind auch Blogs keine rechtsfreie Zone. Und es gibt unzählige arbeitslose “Rechts”anwälte, die Tag und Nacht im Web unterwegs sind und unablässig nach Seiten suchen, an denen etwas abzumahnen ist. Und das kann teuer werden!

Also machen Sie Ihr Blog juristisch wasserdicht. Schauen Sie ab und zu ins Law-Blog rein, da gibt’s so nützliche Beiträge wie z.B. Wie muß das Impressum auf Webseiten aussehen? Nehmen Sie einfach das Impressum des Law-Blogs als Muster, dann kann wohl nichts mehr schief gehen. Oder suchen Sie mit Google nach Blog-Impressum und basteln Sie sich aus den Fundstellen Ihr eigenes Impressum zusammen.

Schriftart, Farbe & Größe

Hier gilt: Keine Experimente! Toben Sie Ihre Kreativität am Inhalt aus, aber nicht an dessen Form. Nehmen Sie für den Fließtext Verdana, Tahoma, Arial oder Times, Größe 10 Punkt, die Überschriften fett. Damit machen Sie nichts falsch und Sie können sicher sein, daß Ihr Text auf jedem Windows-PC der Welt gleich erscheint, denn diese vier Schriften gehören zum Standardrepertoire von Windows.

Bei den Farben Ihres Blogs haben Sie etwas mehr Spielraum, allerdings gibt es auch hier grobe Designfehler, die es tunlichst zu vermeiden gilt. Wenn Sie wollen, daß Ihre Texte gelesen werden, dann schreiben Sie z.B. nicht mit Orange auf Blau oder mit Grün auf Rot.

Programme wie Color Schemer Studio, Color Wheel Pro oder der kostenlose online Color Calculator helfen Ihnen bei der perfekten Farbgebung Ihres Blogs. Wenn’s etwas weniger sein darf und Sie nur ein kleines Helferchen brauchen, das Ihnen den Farbcode der Farbe verrät, die Ihnen gerade auf dem Bildschirm gefällt und die Sie nur allzu gern auch in Ihrem Blog verwenden würden, dann nehmen Sie dazu den Absolute Color Picker, ColorMania oder ColorPic, allesamt Freeware.

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Good is good – Robin Good bloggt

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Über Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love
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