Vom Sterben und Wiederauferstehen der New York Times

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The New York Times

Bei der angesehensten Zeitung der Welt haben die Online-Leser die Abonnenten der Printausgabe bereits abgehängt: Die „New York Times“ hat ihre Online-Leserschaft auf 1,5 Millionen pro Tag verdoppelt, daneben stehen 1,1 Millionen Abonnenten der Printausgabe.

Arthur Sulzberger, Eigentümer, Präsident und Herausgeber der angesehensten Zeitung der Welt, steht unter Druck. Die Gewinne der „New York Times“ sinken seit vier Jahren. Zuletzt hat Sulzbergers Unternehmensgruppe einen Verlust von 570 Millionen Dollar eingestanden.

Glaubt Sulzberger, dass die „New York Times“ in fünf Jahren noch in gedruckter Form erscheint? „Ich weiß es wirklich nicht“, antwortet er. „Und wissen Sie was? Es kümmert mich auch nicht.“ Sulzberger konzentriert sich auf den Übergang von Print zu Internet. „Das Internet ist ein wunderbarer Ort, und wir sind dort führend“, sagt er. Sulzberger sagt, die „New York Times“ befinde sich auf einer Reise, die an dem Tag zu Ende gehe, da das Unternehmen entscheide, das Blatt nicht länger zu drucken. Es sei eine lange Reise und es werde auch holprig zugehen, sagt der Mann am Steuer, ein schwarzes Loch aber sehe er nicht.

„New York Times“: Der stille Abschied vom Papier
Von Eytan Avriel

Quelle: Die Welt, 14. Februar 2007

Nachtrag: Tod des Print-Eisbrechers

Und weil dem so ist und das Papier gegen das Internet einfach keine Chance mehr hat, habe auch ich den Print-Eisbrecher letzten Sommer nach 24 Jahren regelmäßigen Erscheinens eingestellt. Hier können Sie die letzten Ausgaben als PDF runterladen. Auch ich habe die Zeichen der Zeit längst erkannt und setze mit meinen diversen Blogs und Sites voll aufs Internet, das als Publikations- und Kommunikationsmedum absolut unschlagbar ist.

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Autor: Rudi

Ich heisse Rudi Lehnert, bin von Beruf(ung) LifeWorker (Psychologe) und mit Leidenschaft WebWorker und das ist mein Credo : love2live – live2love