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Bis heute kommunizieren kleine und große Unternehmen mit ihren Interessenten und Kunden via e-Mail. Über neue Produkte, Sonderangebote, Promotion-Aktionen, Neuigkeiten im Unternehmen und über vieles andere mehr wurden Kunden und Interessenten früher per Brief und Prospekt informiert, und heute erhalten sie e-Mails. Durch die unseligen Spammer und Virenprogrammierer ist das an und für sich sehr nützliche und effiziente Kommunikations- und Marketing-Instrument e-Mail aber derart in Verruf geraten, daß heute so gut wie niemand mehr auf einer Webseite seine e-Mail-Adresse rausrückt, um einen Newsletter zu abonnieren. Und die meisten Newsletter, die derzeit verschickt werden, erreichen den avisierten Leser wohl nie, weil sie gleich im Reißwolf der Spamfilter landen.

RSS-Logo-Content.gifRSS dürfte die Lösung dieses leidigen Problems sein: “RSS (Abkürzung für Really Simple Syndication, zu deutsch etwa “wirklich einfache Verbreitung”) ist eine Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren.” (Wikipedia)

RSS gibt die Kontrolle an den Verbraucher zurück: Nicht mehr der Produzent von Waren oder Dienstleistungen entscheidet, mit welchen Informationen der Verbraucher versorgt wird, sondern der Konsument versorgt sich selbst mit den Informationen seiner Wahl: er selbst entscheidet, welche Informationen er von wem erhalten will, indem er von bestimmten Unternehmen seiner Wahl bestimmte Information seiner Wahl per RSS- bzw. News-Feed abonniert und abruft. Und das ohne Spam und ohne Viren.

Um die Informationen der Sie interessieren Webseiten zu empfangen, brauchen Sie einen RSS Reader. So wie Ihr Fernsehgerät Fernsehprogramme und Ihr Radio Radioprogramme empfängt, so empfängt Ihr RSS Reader eben RSS Feeds. RSS Reader dürfen Sie sich vorstellen wie eine Tageszeitung, deren Inhalt Sie allerdings selbst zusammenstellen. Mich interessiert beispielsweise Sport nicht die Bohne. Warum soll ich also die Sportredakteure einer Tageszeitung bezahlen, wenn ich den Sportteil ohnehin nur wegwerfe? Schade um die Arbeit, das Papier und die Druckkosten. Börsennachrichten und Business News interessieren mich ebenso wenig – also weg damit! Königshäuser, Prominews, Mode, Rezepte, Diätpläne und andere unverwüstliche Frauenthemen der Regenbogenpresse – Horror pur! usw.usf. Wenn Sie erst einmal Blut geleckt haben, werden Sie sehen, wieviel Spaß es macht, seine ganz persönliche RSS-Zeitung zusammenzustellen und zu lesen. Niemand mehr der frech daher kommt und Ihnen befiehlt: Lies oder stirb! Kein Verleger und kein Publizist mehr, der Ihnen arrogant kommt: “Lies das, das ist gut für dich!” Was gut für Sie ist und was nicht, entscheiden ab sofort Sie selbst.

Sie haben sich also für einen der vielen Feed Reader entschieden und wollen ihn nun mit Informationen füttern, damit er zu Kräften und Sie zu Wissen kommen. Alle FeedReader haben bereits jede Menge Feeds vorinstalliert, wenn Sie sie runterladen. Aber mit dem meisten Zeug kann ich nichts anfangen, geht total an meinen Interessen vorbei (siehe oben). Ich bin eben ein Individuum, das mit Mainstream nichts am Hut hat.

Wenn Sie auch ein Original und kein Abziehbild sind, werden Sie sich wie ich Ihre Feeds selbst zusammenstellen wollen. Aber woran erkennen Sie, ob eine Webseite Ihre Neugier und Ihren Wissensdurst mit einem RSS Feed stillt? An dem orangenen RSS-Icon:

RSS-Icon.png

blog-O-rama @ FeedBurner

Sie klicken mit der rechten Maustaste auf das Icon und wählen aus dem Kontextmenü “Link-Adresse kopieren”. Dann wechseln Sie zu Ihrem Feed Reader und füttern ihn mit diesem Link. Bei meinem Favoriten FeedDemon heißt diese Option “Subscribe to a feed”, bei Ihrem Reader wird das wohl ähnlich heißen. Probieren Sie’s mit meinem blog-O-rama-Feed oben. Weitere RSS-Futterplätze finden Sie unten.

Wenn Sie Informationen und Nachrichten nicht nur konsumieren, sondern auch selbst produzieren und publizieren wollen, brauchen Sie dazu ein gutes Blog-Writer-Gespann wie z.B. WordPress und Zoundry, zwei Top-Programme, für die ich mich entschieden habe. Wie Sie Ihre Neuigkeiten damit bloggen, habe ich in dem Tutorial Bloggen – wie, warum und wozu? ausführlich beschrieben.

Ihre Informationen in einem Blog zu veröffentlichen hat auch den Vorteil, daß Blogs automatisch RSS-Feeds erzeugen und die kleinen orangenen Abo-Buttons in ihr Blog-Layout integrieren. Publizieren Sie dagegen eine herkömmliche Homepage im HTML-Format, müssen Sie Ihre Feeds mit einem RSS Publisher (siehe unten) selbst schreiben. Ist nicht sonderlich schwer, kostet aber halt zusätzlich Zeit und Arbeit.

Was ist RSS?

RSS Feed Reader

Desktop Feed Reader – werden auf Ihrem PC installiert

Online Feed Reader – befinden sich im Internet

Online Feed Reader – wissenswert

Feed Reader-Futterplätze

RSS Publisher

Feed Promotion

Wissenswert

Die Linkliste wird (an)ständig erweitert und aktualisiert … Also öfter mal reinsehen!

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